Hoffnung auf Fördergeld fürs Waldbad Brunn

Auerbach.

Der Auerbacher Stadtrat wird sich am Montag auf einer Sondersitzung mit dem Waldbad Brunn befassen. Dabei geht es nach Angaben von CDU-Fraktionschef Joachim Otto um die Wahrung der Chance auf Fördermittel aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur". "Das passt wie die Faust aufs Auge für die Sanierung des Waldbads", meint Otto. Man habe von der Bundestagsabgeordneten Yvonne Magwas (CDU) den Tipp bekommen, dass es noch Mittel gebe: "Damit hatten wir nicht gerechnet." Eigentlich laufe die Bewerbungsfrist nur bis 30. Oktober, sie sei bis 11. November verlängert worden.

Um sich bewerben zu können, musste allerdings noch eine Projektskizze zur Sanierung erstellt werden. Dazu habe sich die Bad-Projektgruppe zweimal getroffen, erläuterte Otto - außer ihm gehören Bettina Groth (CDU), Tilman Matheja (AfD), Volker Mieth (Die Linke) und Friedrich Fuchs (SFV) dieser Gruppe an. Dabei sei es nicht um die vorschnelle Festlegung auf eine bestimmte Variante gegangen: "Aber diese Chance durften wir nicht vergeben." Die Projektgruppe soll Varianten und Finanzierungsmöglichkeiten für den Wiederausbau des Waldbads zum Ganzjahresbad prüfen. Dafür plädierte der Stadtrat im Juli.

Ob das Waldbad wirklich bei der Fördermittel-Vergabe berücksichtigt wird, ist laut Otto völlig offen. Es gebe "gedämpften Optimismus", man dürfe aber keine falschen Hoffnungen wecken. Selbst wenn Auerbach den Zuschlag erhält, bleibt ein Problem: Der Fördersatz in besagtem Bundesprogramm liegt bei lediglich 45 Prozent. Man würde wohl eine Ko-Finanzierung des Freistaats benötigen, so Otto. (bap)

Die öffentliche Sondersitzung des Stadtrats beginnt am Montag, 17 Uhr, in der Schlossarena.

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