Jugendliche belagern Stände von 90 Ausstellern

Die Auerbacher Berufsmesse entwickelt sich zur Erfolgsgeschichte. Das Interesse wächst nicht nur bei den Unternehmen, die sich dort präsentieren.

Auerbach.

Dichtes Gedränge herrschte am Donnerstag in der Auerbacher Schlossarena: Viele junge Leute nutzten die Chance, sich bei der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe und -unternehmen zu informieren. Aufgrund der großen Nachfrage von Unternehmen und Institutionen präsentierten sich in diesem Jahr mit 90 Ausstellern 20 mehr als 2019.

Organisiert hatte die Veranstaltung ein Team, bestehend aus Gabi Blume, Lehrerin für Berufsorientierung an der Geschwister-Scholl Oberschule, und Carolin Roßmeisel, Praxisberaterin von der Seminaroberschule. Besonders eindrucksvoll haben beide das wachsende Interesse der Unternehmen empfunden. "Es sind Aussteller aus den verschiedensten Berufsfeldern, zum Beispiel Metall, Kunststoff oder Dienstleistung", sagte Carolin Roßmeisel. Bis zur Messe im vergangenen Jahr hatten sich die Schulen bei der Organisation abgewechselt. Da sie dabei an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen sind, arbeiten sie seit diesem Jahr zusammen.

Voll des Lobes war auch Joachim Otto, Fraktionschef der Auerbacher Stadtrats-CDU, von der Veranstaltung: "Ich denke, wir können stolz sein, was die Auerbacher Schulen mit der Stadt zusammen auf die Beine gestellt haben", erklärte der Stadtrat. Ihm gehe es in erster Linie darum, dass die "jungen Leute einen Ausbildungsplatz einnehmen und in Auerbach bleiben sollen".

Um junge Menschen für eine Ausbildung zu animieren ist eine "direkte und authentische Vermittlung wichtig. Wir brauchen dringend Hände, die anpacken können", erklärte Susann Martin, Fachbereichsleitung bei der Volkssolidarität, die den Wohlfahrtsverband auf der Messe vorstellte. Nach ihrer Beobachtung war in diesem Jahr nicht nur die Zahl der Aussteller, sondern auch die der Besucher gestiegen.

Das Unternehmen auf der Messe bekannter machen wollte auch Anne Dämmrich, Personalleiterin am Auerbacher Standort von EAO Automotive: "Wir wollen mehr über unsere Firma aufklären. Wir bieten dafür Praktika an und haben auch Kooperationen mit den Schulen", so die Personalleiterin. Dass die Messe bei den jungen Interessierten erneut gut ankam bestätigte Max Wolf: "Ich finde es hier gut. Man hat einen regionalen Überblick über die Firmen", so der 15-jährige Schüler.


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