Altes Kanalnetz wird erneuert

Der Abwasserzweckverband Reichenbacher Land plant für 2020 vier größere Vorhaben. In Reichenbach, Friesen und Netzschkau.

Reichenbach.

Der von der Verbandsversammlung beschlossene Haushalt 2020 des Abwasserzweckverbandes (AZV) Reichenbacher Land sieht rund 2,6 Millionen Euro für Investitionen vor. Das sind rund 900.000 Euro mehr als 2019.

Die Investitionen wurden mit den Städten und Gemeinden abgestimmt. "Aufgrund des hohen Anteils an Altanlagen, insbesondere der Altersstruktur des Kanalnetzes im Verbandsgebiet, werden 2020 konkrete Maßnahmen zur Instandsetzung vorgesehen", erklärte AZV-Geschäftsführerin Viola Haubenreißer. Vier größere Maßnahmen zur Erneuerung des Altkanalnetzes sind geplant. In Reichenbach schlagen der 2. Bauabschnitt des Mischwasserkanals in der Friedensstraße mit 1,1 Millionen Euro und der 2. Bauabschnitt des Mischwasserkanals in der Gabelsberger Straße mit 201.000 Euro zu Buche. Für den Überleitungssammler in Friesen sind 850.000 Euro veranschlagt. Der Bau des Mischwasserkanals in der Georg-Herwegh- und Ludwig-Uhland-Straße in Netzschkau schlägt mit 232.000 Euro zu Buche. Für unvorhersehbare Maßnahmen im Ortsnetz wurden 200.000 Euro im Haushalt eingestellt, für unvorhersehbare Maßnahmen in der Abwasserbehandlung 50.000 Euro unter anderem für die Technik von Regenüberlaufbecken und Pumpwerke. Um die Investitionen vornehmen zu können, ist eine Kreditaufnahme erforderlich. Deren Gesamtbetrag wurde auf 850.000 Euro festgesetzt.

Der AZV Reichenbacher Land erhält bei den Investitionen 387.000 Euro an Entgelten für die Straßenentwässerung von den Mitgliedskommunen. Die Einnahmen aus dem Aufwandsersatz für die neu errichteten Hausanschlüsse bebauter und bewohnter Grundstücke betragen 2020 136.000 Euro. (gb)

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