Bitex dankt Grünen für Engagement in Dresden

Bürgerinitiative unterstützt Pläne für Kältekompetenzzentrum - Priorität genießt angemessene Nutzung der "Tex"

Reichenbach.

Die Bürgerinitiative (BI) Bitex begrüßt die Pläne für ein Kältekompetenzzentrum in Reichenbach. Die Idee sei interessant, aber nicht neu. "Der Arbeitskreis unserer BI saß im August 2013 mit Willy Löffler, Seniorchef des Thermofin-Unternehmens und Hauptinitiator dieses Zukunftsprojekts, zusammen und machte sich sachkundig zu Perspektiven und Voraussetzungen", heißt es in einer Erklärung. Die Bitex unterstützt die Idee vor allem, weil sich mit ihrer Realisierung auch "eine Nutzung der ,Tex' verbinden ließe." Doch "keinesfalls wäre zu tolerieren, dass Dresden die Einrichtung eines Kältekompetenzzentrums als Preis für den Verzicht auf die Lösung des Tex-Problems offeriert", heißt es weiter. Die Bitex halte an ihrem Generalziel fest, eine angemessene Lösung für eine hochwertige Nutzung der Hochschulimmobilien und den Erhalt des Wahrzeichens der Stadt zu erreichen.

Zugleich begrüßt die Bitex die Initiative der Grünen, die den Hochschulstandort Reichenbach im Dresdener Landtag thematisieren. Dank der Landtagsabgeordneten Claudia Maicher erhalte die Bitex-Forderung jetzt landespolitisches Gewicht. Zuvor hatte die Grüne den Freistaat gezwungen, den Planungsstand und die Kosten des Technikums in Zwickau offenzulegen. Der Staatsregierung hält die BI "sechs Jahre konzeptionslos verschlepptes Lavieren" vor.


Die Bitex reagiert damit auf eine gestrige Veröffentlichung in der "Freien Presse". Darin war das hilflose und erfolglose Agieren des CDU-Landtagsabgeordneten Alfons Kienzle beschrieben worden, der das Hochschul-Aus nicht abwenden konnte. Zugleich war dargestellt worden, dass die CDU erneut Alleingänge vorhat. Die Bitex hingegen setzt auf "alle denkbaren Verbündeten", um im Sinne Reichenbachs optimale Lösungen zu erreichen. (ur)

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