Bus hält wohl grundsätzlich an der Schule

Bürgermeister ist nach Gespräch optimistisch

Netzschkau.

Da wurde nun extra eine Bushaltestelle vor der Schule gebaut - und einige Schüler müssen früh trotzdem über einen zeitweise viel befahren Kreisverkehr laufen. Dieses Szenario wäre aus Sicht von Netzschkaus Bürgermeister Mike Purfürst (Gewerbeverein) nicht tragbar gewesen. Deshalb haben er und sein Limbacher Amtskollege Bernd Damisch (FDP) am gestrigen Mittwoch das Gespräch mit Vertretern des Verkehrsverbunds Vogtland gesucht, um die Planung für den Schulbusverkehr ab Ende Oktober im Stadtbereich von Netzschkau noch einmal aufzuschnüren.

Eltern und die Leiter des Netzschkauer Schulzentrums hatten sich mit dem Thema bereits an den Verkehrsverbund gewendet. Von dort gab es bereits positive Signale, dass die Busse nach wie vor zur Schule fahren, wo die Mädchen und Jungen hinter einem Geländer sicher vor dem laufenden Verkehr sind. Doch die Rathauschefs wollten offenbar auf Nummer sicher gehen und suchten ihrerseits den Kontakt zu den Verkehrsplanern für den gesamten Vogtlandkreis.

Das positive Stimmungsbild, dass bereits Schulleitung und Eltern vermittelt wurde, scheint sich nun zu verfestigen. Wie Netzschkaus Bürgermeister Purfürst gegenüber der "Freien Presse" berichtete, habe man ihm ebenfalls zugesagt, die Busse auch künftig zur Schule fahren zu lassen. "Das finde ich durchaus richtig", so Purfürst. "Es bedeutet für die Busse lediglich einen zeitlichen Mehraufwand von fünf Minuten." (nie)

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