Dampfmaschine in Roßwein restauriert

Zum Tag des offenen Denkmals ist ein Aggregat zu sehen, das bis 1976 in Lengenfeld in Betrieb war. 2019 soll die Maschine wieder laufen.

Roßwein/Lengenfeld.

Wenn der Roßweiner Dampfmaschinenverein am Wochenende anlässlich des Tages des offenen Denkmals am Wochenende seine Türen öffnet, ist auch ein Aggregat zu bestaunen, das früher im Vogtland stand.

Die einzylindrige Heißdampf- Gegendruck-Dampfmaschine mit Proell-Regler wurde 1931 bei Hofmann & Zinkeisen, Zwickau, hergestellt. Sie war konzipiert für die Filztuchfabrik C. H. Thomas Lengenfeld, und trieb eine Voith-Turbine und einen Siemens-Schuckert-Generator an. Sie lief bis 1976 und ist seit 1988 denkmalgeschützt. Um sie zu bewahren, gab Frieder Pfand die Maschine 2012 in die Hände des Roßweiner Vereins. "2013 begann die Restauration. 2017 wurde das Fundament für eine neue Stellfläche geschaffen. 2018 haben wir Anlagenteile, Schwungrad, Zylinder und Kolbenstange zusammengebaut", lässt der stellvertretende Vereinschef Enrico Korth wissen.

Im Februar 2019 soll die restaurierte Lengenfelder Dampfmaschine wieder in Betrieb gehen. Das Vereinsgebäude an der Stadtbadstraße 40 in Roßwein ist heute und morgen jeweils 10 bis 17 Uhr geöffnet. (gb)

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