Diakonie-Werk sieht sich gut aufgestellt

Die Diakonie Reichenbach feiert das 20-Jährige der Begegnungsstätte am Nordhorner Platz. Für die soziale Anlaufstelle werden neue Mitstreiter gesucht.

Reichenbach.

Der 2014 im Verbund Diakoniestiftung Sachsen aufgegangenen Diakonie Reichenbach und Umgebung geht es zwei Jahre nach der Transformation des Diakonie-Vereins in eine Kapitalgesellschaft gut. "Die seinerzeit geschaffenen Strukturen tragen, wir sind für die Zukunft an den Standorten Reichenbach und Netzschkau gut aufgestellt", sagte der Reichenbacher Betriebsdirektor Frank Altmann gestern bei einem Tag der offenen Tür in der Begegnungsstätte am Nordhorner Platz. In der von der Diakonie und der Sparkassenstiftung getragenen Einrichtung wurde das 20-jährige Bestehen der sozialen Anlaufstelle gefeiert. "Und auch mit der Entwicklung der Begegnungsstätte selbst sind wir sehr zufrieden. Wir können auf zwei Jahrzehnte engagierte Arbeit unserer Mitarbeiter hier zurückblicken und freuen uns auf neue Herausforderungen."

Eine Herausforderung für die Begegnungsstätte, in der die Diakonie ihren ambulanten Dienst in Form der Sozialstation unterhält, ist die personelle Ausstattung dort. "Wir verzeichnen hier bei weiterhin steigender Tendenz im Vergleich zu 2014 20 Prozent mehr Besucher, erst in diesem Jahr hat sich eine Yoga-Gruppe gegründet. Das alles wollen wir in Form weiterer Angebote ausbauen. Allerdings geht das nur mit einem entsprechenden Personalstamm", sagte der Betriebsdirektor. Derzeit gibt es bei drei festen Mitarbeitern und sechs Ehrenamtlern Bedarf an neuen Helfern. "Wer sich ehrenamtlich engagieren will, ist herzlich willkommen. Wir haben hier ein extrem breites Angebot von der Hilfe für Menschen in Not bis hin zur sportlichen Betätigung."

Gut zu tun haben die knapp 100 Mitarbeiter des Diakonie-Werks Reichenbach und Umgebung GmbH in den drei regionalen Standorten. Während die von Petra Zorman geleitete Sozialstation etwa 150 hilfsbedürftige Menschen in den eigenen vier Wänden unterstützt, stehen auch die stationären Pflegeangebote im Altenpflegeheim und im Service-Wohnen "Am Schlosspark" in Netzschkau gut da. "Wir sind überall gut ausgelastet. Fürs Service-Wohnen gibt's eine riesen Warteliste", sagte Frank Altmann.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...