Die Vogtland Philharmonie plant bis Neujahr mehr als 50 Konzerte

Den Taktstock schwingt dabei ein neuer Chefdirigent.

Reichenbach.

Zurück aus der Kurzarbeit startet die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach, die Musiker aus 16 Nationen und drei Erdteilen vereint, jetzt in die Konzertsaison 2020/21. Bis Neujahr 2021 sind mehr als 50 Konzerte geplant. Das Orchester muss sich dabei nicht nur auf Abstand und Plexiglaswände auf der Bühne einstellen, sondern auch auf Coronaregeln, die von Haus zu Haus variieren. Im Neuberinhaus Reichenbach dürfen, wie Intendant GMD Stefan Fraas am Mittwoch erklärte, derzeit nur 220 der 633 Plätze besetzt werden, in der Vogtlandhalle Greiz 240 von 700.

Deshalb gibt es bei den Sinfoniekonzerten nun fünf statt bisher zwei Termine. Gespielt wird dabei, anders als gewohnt, ohne Pause.

In die neue Saison geht die Vogtland Philharmonie zugleich mit einem neuen Chefdirigenten. Dorian Keilhack tritt die Nachfolge von David Marlow an. Für einen fließenden Übergang war er seit zwei Jahren öfter als Gast bei der Philharmonie zu erleben. Für den 1967 in Erlangen geborenen Pianisten und Dirigenten ist es die erste Chefstelle. Sein Weg schien vorgezeichnet, als er als Vierjähriger, auf einem Bierfass stehend, eine Blaskapelle dirigierte, meinte er augenzwinkernd.

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