Forstschule als Chance für die Region

Mit neuer Ausbildungsstätte ziehen ab 2022 junge Menschen nach Auerbach - Synergien erwartet

Auerbach.

25 Millionen Euro investiert der Freistaat in die einst mondäne Kuranlage Bad Reiboldsgrün, um daraus Sachsens neue und eine der bundesweit modernsten Forstschulen zu machen.

Klara Meier und Lisa Heinrich hoffen für ihre Nachfolger, dass diese dort mehr Freizeitmöglichkeiten haben als am bisherigen Standort der Ausbildungsstätte. Denn die beiden Forstlehrlinge im ersten Jahr haben in Morgenröthe-Rautenkranz öfters über Langeweile zu klagen. Es fehle an Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und an Verkehrsanbindungen in größere Kommunen, sagten die beiden am Rande der Projektvorstellung in Bad Reiboldsgrün.


Wie Heike Krenkel, Niederlassungsleiterin des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement in Zwickau - kurz: SIB - erklärte, seien in den 25 Millionen Euro keine Ausgaben für Freizeitanlagen eingeplant.

Unabhängig davon sieht Waldparkchef Joachim Otto mit der neuen Forstschule gleich mehrere Synergieeffekte: Denn die etwa 150 Lehrlinge, die sich künftig in Bad Reiboldsgrün aufhalten werden, könnten beispielsweise auch die Angebote im Waldpark nutzen, der sich in nur etwa einem Kilometer Entfernung befindet. Ebenso weit sei es etwa in anderer Richtung zum Brunner Waldbad - der Anlage, für die sich Otto nicht nur als Waldparkchef, sondern auch als CDU-Stadtrat einsetzt.

Unterstützung erhält er dabei vom CDU-Landtagsabgeordneten Sören Voigt, der in der millionenschweren Investition nicht nur eine für den Forst sieht, sondern eine Wertschöpfung für die ganze Region Auerbach. (kiwi)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...