Gemeinsames Gedenken fällt aus

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Reichenbach.

Auch in diesem Jahr wird das gemeinsame Gedenken an den Reichenbacher Schicksalstag vom 21. März 1945 aufgrund der Coronapandemie ausfallen müssen. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Sie will dennoch an die Ereignisse von vor 76 Jahren erinnern. OB Raphael Kürzinger (CDU) legt 10 Uhr am Gedenkstein im Park des Friedens einen Kranz ab. "Es ist wichtig, die Erinnerung in Reichenbach wach zu halten - auch in Zeiten, wo wir nicht gemeinsam an den 21. März 1945 erinnern können", sagt er. An dem Morgen fielen Bomben auf Reichenbach. 161 Opfer waren zu beklagen, 73 Gebäude wurden zerstört und 675 beschädigt. SPD-Stadtrat Oliver Großpietzsch begibt sich 9.30 Uhr zum Gebäude Markt 5. Im ehemaligen Volkshaus wurden am 21. März 1933 Gegner des Naziregimes von SS und SA gefoltert und in den Tod getrieben. (us)

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