Gerlach trennt sich vom Linienverkehr

Ende 2020 zieht der Reichenbacher Verkehrsbetrieb die Reißleine. Als Subunternehmer im Vogtlandnetz 2019+ wurde die Luft knapp.

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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    kopfschuettler
    07.11.2020

    Schonan der Ausarbeitung des Netzes konntemen sehen, dass das nichts wird. Wieso muss ein Bus von Falkenstein auf den Schneckenstein mehrmlsam Tag fahren? Warum muss ein Bus nach Schnarrtanne fahren, obwohl der Schönheider Bus dort auch fährt? Da wollte einer zeigen, was er auf der Schule gelernt hat; und das ging voll in die Hose. Im ebesgrüäner Industriegebiet stehen sechs Haltestellen fü die Katz,denn dort ist noch ie einer eingestiegen! Es gab ja Fördermittel,da musste man kaufen, was das Zeug hält! Der GVG hat sich rfechtzeitig abgesondert und ist jetzt gut im Rennen. Es stand vor der Ausschreibung schon lange fest, wer das Rennen macht. Es stand auch schon lange fest, wer neuer Geschäftsfüährer wird. Da wäscht doch eine Hand die andere; da darf doch kein Fremder reinschnuppern! Ich seh das Ganze schon sehr bald krachen gehen, wenn man sich nicht von etlichen unsinnigen Linien und Haltestellen trennt. Ab 18.00 ist in Auerbach bekanntlich tote Hose, die Busse fahen aber immer noch!

  • 1
    1
    Zeitungss
    04.11.2020

    @kopfsch...: Der VVV und die anderen 4 Einrichtungen in SN haben ein Problem mit den Zahlen allgemein. Sie werden vom Steuerzahler und den Fahrgästen finanziert und genau diesen ist man nicht rechenschaftsschuldig, die sollen nur zahlen. Es ist eine Einrichtung, welche erwiesenermaßen nicht gebraucht wird, eine Unmenge an Eigenkosten für seine "Beisitzer" und den Vorstand hat und der Nutzen für die Fahrgäste dürfte bekannt sein. Die Leistungserbringer Bus/Bahn usw gegeneinander ausspielen nach dem Motto "wer ist der Billigste", Sachverstand spielt dabei keine Rolle, ist das Markenzeichen dieser Vereine und zwar zu Lasten der Kunden. Noch nie war der ÖPNV in D. so zerstückelt wie heute, so mancher Dorfbewohner wird es wissen, wenn er nicht selbst ein Fahrzeug zur Verfügung hat. Herrn Dulig (SPD) kann man in diesen Zusammenhang noch einmal für seine "Durchhaltekraft" danken, es war von Anfang an ein Schuß in den Ofen.

  • 1
    0
    kopfschuettler
    04.11.2020

    Wann gibt der VVV endlich einmal Passagierzahlen preis, um festzustellen, ob das wirklich so eine gute Sache war? Oder schämt man sich der leeren Busse, die durch die Stadt und über Land fahren? Ich glaube, der Steuerzahler hat ein Recht darauf, wem man sinnlos Steuer- und Fördergelder in den Rachen wirft! Von den täglichen Einnahmen können die nicht einmal den Diesel bezahlen, den diese aufgeblasenen Busse täglich sinnlos in die Luft blasen! Wir werden jezt einmal eine Anfrage an die Staatsregierung stellen!
    Hätte man damals diesen kleinen VVV aufgelöst, so wie der Vorschlag lautete, wäre es besser gewesen! VVV - ein Fass ohne Boden. Der Firma Gerlach in Reichenbach gratuliere ich zu diesem Schritt, dass sie rechtzeitig die Reißleine gezogen haben!

  • 1
    0
    kopfschuettler
    04.11.2020

    Wessen Werk war das Vogtlandnetz 2019+? Einer,der mit noch einem den Blödsinn erfunden hat und als es dann spruchreif und kein Zurück mehr gab, ist er Richtung Rhein verschwunden. Ein Übergangsgeschäftsführer hatte Null-Ahnung, langjährigen Mitarbeiter mit Erfahrung und Kenntissen hat man bei der Nominierung übergangen, und einen Neuling zum vorübergehenden "Chef" erkoren! Es wurden sinnlose Linien geschaffen, Haltestellen neu erfunden, an denen bis heute noch keiner eingestiegen ist, und Gelder zum Fenster hinausgeschmissen für Dinge, die keiner braucht! Früher konnte man mit der City-Linie zum Friedhof fahren, seine Arbeiten dort erledigen und binnen kürzester Zeit wieder auf dem küprzesten Weg wieder zurück! Heute fahre ich zum Friedhof, muss auf den nächsten Bus warten und mache dann eine 45-minütige Stdtrundfahrt, bis ich wieder zu Hause bin! Unternehmer, mit denen der ÖPNV bestens geklappt hat, wurden ausgebootet weil sie ihre Meinung sagen trauten.

  • 1
    1
    Zeitungss
    03.11.2020

    Zum "Eigenverbrauch" des VVV und vergleichbarer Einrichtungen gibt es keine Angaben, aus verständlichen Gründen. Ehrenamtlich beschäftigt sind lediglich die Busfahrer für die Bügerbusse. Landräte und Bürgermeister holen sich dort ihr Zubrot regelmäßig ab (für was eigentlich???), wovon der Fahrgast allerdings nicht profitiert, im Gegenteil. Was für diese Leute an Regionalisierungsmitteln verbraucht wird, könnten viele viele Verkehrsleistungen angeboten werden. Wollen wir nicht vergessen, es ging einst OHNE diese pompösen Einrichtungen, es gab ordentlichen ÖPNV und der Kunde war weitestgehend zufrieden. Die Firma Gerlach hat die einzig richtigen Schlussfolgerungen daraus gezogen und es werden hoffentlich noch andere Betriebe wach.

  • 1
    1
    kopfschuettler
    02.11.2020

    Der ÖPNV hat gut funktioniert, bis dann einer kam, der glaubte, den Busverkehr neu erfinden zu müssen. Seitdem ist Chaos angesagt. Es fahren 3 Busse fast zur gleichen Zeit in Richtung Falkenstein! Ist das normal? Warum werdenkeine Passagierzahlen seit 13.Oklt. 2019 veröffentlicht? Hat man da etwas zu verheimlichen? Der kleinste Verkehrsverbund hat die pompösesten Haltestellen,einfach lächerlich!
    Respekt vor der Firma Gerlach, dass sie sich nicht mehr vor diesen Karren spannen lässt! Eine Lachnummer war ja auch die Wahl des neuen Geschäftsführers des VVV unter dem Motto: Eine Hand wäscht die andere! Hoffentlich kommen noch mehr solche Sachen ans Licht!

  • 2
    1
    Zeitungss
    02.11.2020

    @kopfsch.: Was erwarten Sie von einem Landrat- und Bürgermeisterverein ??? Die eigenen Betriebskosten will man nicht veröffentlichen, es wäre sichtbar wer da alles mit verköstigt wird. Um es nicht ausufern zu lassen, gibt es ehrenamtliche Busfahrer und Leute, welche sich dafür einspannen lassen. Verdi kämpft um einen Flächentarifvertrag für den ÖPNV und diese Leute machen es gleich ganz umsonst. Schön für den VVV, die Ehrenamtlichen sind wohl nicht ganz auf Höhe der Zeit.
    Herrn Dulig wurde von den 5 Vereinsfürsten die Richtung gewiesen, dass bei seinem Plan mindestens 4 Fürsten mit Anhang auf der Strecke bleiben, was nun wirklich nicht geht. Für den Fahrgast kommt hier nichts Brauchbares, wie es schon seit der Gründung dieser Vereine der Fall ist.
    Der Fima Gerlach kann man nur seine Hochachtung für diese Entscheidung aussprechen und man kann nur hoffen, dass der ÖPNV in Sachsen wieder einmal das wird, was er einst war.

  • 3
    0
    kopfschuettler
    02.11.2020

    Nach dem Motto :Nicht kleckern - klotzen arbeitet det VVV! Nachdem gerade vor einem Jahr ca. 1.700 Fahrplankästen erneuert worden sind sollen die jetzt in grau umgewandelt werden! Eskostet ja alles nichts. Da ist der Ausstieg der Firma Gerlach auch zu verstehen!

  • 4
    1
    Zeitungss
    31.10.2020

    Es gibt offensichtlich sehr wenige Bürger, welche auf einen funktionierenden ÖPNV angewiesen sind, die Dorfbewohner haben sich mit ihrer Isolierung abgefunden, der Rest versorgt sich mit eigenen Fortbewegungsmitteln und wer es nicht kann, macht gute Mine zum bösen Spiel. Da lebt sich seit der Wende mit einem Verkehrsverbund doch wirklich gut. Über die eigenen Betriebskosten eines Verbundes wollte bisher niemand Auskunft geben, war auch nicht zu erwarten. Es würde so manchen Fahrgast die Augen öffnen, was mit diesem Geld an Verkehrsleistung gefahren werden könnte. Nicht zu vergessen, die finanziellen Aufwendungen für Landräte und Bürgermeister welche gagepflichtig mitwirken, welches sich doch letztlich im Angebot widerspiegeln.

  • 3
    2
    kopfschuettler
    30.10.2020

    Dass dieses aufgeblasene Vogtlandnetz 2019+ nicht gut geht stand für mich schon zu Beginn fest! Wer zahlt eigentlich für die leeren Busse, die tagtäglich durch die Gegend fahren? Die diesesn Blödsinn erfunden haben, sollten dies bezahlen müssen. Nicht genug, nun sollen die neuen grünen Fahrplankästen schon wieder gegen graue ausgetauscht werden. So geht mna mit Steuergelder um!

  • 4
    1
    Zeitungss
    29.10.2020

    Zur Kompensation der Leistungen könnte der VVV für die Fahrzeuge gleich ein rumänisches Unternehmen anheuern und die Fahrer durch Ehrenamtliche ersetzen. Solche Ideen kommen doch aus dieser Einrichtung, wie die Vergangenheit bewiesen hat. Versetzen wir uns in die Zeit als es solche unsinnigen Vereine noch nicht gab, es gab Bus- und Bahnverbindungen zu allen wesentlichen Punkten, wovon viele Bürger heute nur noch träumen können, dafür 5 Verbünde allein in Sachsen.

    Herr Dulig, fällt Ihnen dazu noch etwas ein, eine Ankündigung gab es schon einmal.

  • 14
    1
    Zeitungss
    28.10.2020

    Unter diesen Umständen kann man dem Unternehmen Gerlach zu seiner Entscheidung nur beglückwünschen. Unter diesen Umständen ist es auch verständlich, dass Verdi einen Flächentarifvertrag für dieses Gewerbe fordert um der gegenseitigen Lohndrückerei ein Ende zu bereiten und die einzelnen Unternehmen gegeneinander auszuspielen. Ins Rohr wird zunächst der Kunde schauen, was bekanntlich nicht von Bedeutung ist. Der Begriff Daseinsfürsorge wird immer utopischer und in ein paar Jahren wird ihn niemand mehr kennen, was für viele Bereiche zutrifft.