Großes Fest klappt sogar ganz ohne Ruine

Unter "Bürger für ihre Burg" ludt der Elsterberger Heimatverein zum Schloßwiesenfest ein

Elsterberg.

Woran so mancher in Elsterberg nicht mehr glaubte, ist wahr geworden. Trotz der laufenden Sanierungsarbeiten an den Mauern der Burgruine stellte der Heimatverein am Wochenende ein Fest auf der Schlosswiese am Elsterufer auf die Beine. Unter dem Motto "Bürger für ihre Burg" machten die Initiatoren aus der Not eine Tugend.

Felix Michalski vom Heimatverein gab als Moderator und DJ bereits am Freitagabend den Auftakt. Für die vielen Helfer war das Fest am Fuße der Burgruine eine Herausforderung. Ausgehend von einem Stromkasten und dem Wasseranschluss musste alles neu durchdacht werden. Am Ende der Vorbereitungen entstand eine Partyzone mit Bühne, Festzelt und einer separaten Weinklause.

Michalski und seine Mitstreitern wissen um die Tradition des Heimat und Ruinenfestes. Es findet alle vier Jahre statt. "Für Elsterberg sind es die olympischen Spiele." Deshalb wollte man das Fest nicht sang und klanglos abblasen. Das Ganze trug zudem noch Benefizcharakter. Während der drei Tage sammelten die Gastgeber Spenden zu Gunsten des Elsterberger Wahrzeichens. Allein Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) spendete dem Heimatverein aus seiner eigenen Tasche 400 Euro. Am Samstag informierte das Stadtoberhaupt die Besucher über den Stand der Burgruinen-Sanierung. Aktuell ist das Areal komplett gesperrt. Läuft alles nach Plan, dauern die Arbeiten gegenüber dem Haupteingang des Ruinengeländes laut Bauroth bis Mitte September an. Die geplanten Kosten von 135. 000 Euro haben sich auf über 180.000 Euro erhöht. Der gesamte Sanierung soll 2021 abgeschlossen sein. (tv)

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