Heinsdorf: Mobilfunk-Versorgung weiter löchrig

Ins Auge gefasster Antennen-Standort kommt doch nicht in Frage - Damit verschiebt sich der Bau der Anlage

Heinsdorfergrund.

Mit der löchrigen Mobilfunkversorgung im Bereich der Gemeinde Heinsdorfergrund werden die Handynutzer wohl noch länger als jüngst prognostiziert leben müssen. Wie Bürgermeisterin Marion Dick während der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte, ist die Telekom wieder auf der Suche nach einem geeigneten Standort für einen neuen Funkmast. "Der Platz, an dem man die Anlage ursprünglich errichten wollte, ermöglicht wohl doch nicht die erhoffte volle Abdeckung und kommt daher nicht mehr in Frage", sagte die Ortschefin.

Deshalb ist das Unternehmen derzeit auf der Suche nach einem neuen Standort. Wie Bolko Weilandt, Kommunaler Ansprechpartner bei der Deutschen Telekom, Ende 2018 im Rat informierte, will die Telekom eine Anlage mit drei Antennen und einer Höhe von 40 Metern errichten. Eine solche Anlage sei notwendig, um das Antennennetzwerk lückenlos zu gestalten und hohe Übertragungsraten zu ermöglichen. Die Telekom-Pläne hatten im Rat sofort Zustimmung und die Frage ausgelöst, wann der Bau der Anlage beginnen könne. Der Unternehmensvertreter hatte jedoch keine Hoffnung auf einen schnellen Lückenschluss gemacht. Auch wegen langer Genehmigungsverfahren sei mit zwei Jahren zu rechnen. Ein Zeitfenster, das sich nun wohl deutlich verschieben wird. (gem)

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