Heiße Show bei eisiger Kälte: Tausende genießen Winterzauber

Reichenbachs Stadtpark ist einen Abend lang in ein traumhaftes Flair getaucht worden. Gastgeber Woba bekam tatkräftige Hilfe - und viel Lob.

Reichenbach.

Der vierte Winterzauber anlässlich des Jubiläums 25 Jahre Wohnungsbaugesellschaft Reichenbach (Woba) hat am Samstag schätzungsweise 5000 Besucher in den Reichenbacher Stadtpark gelockt. Sie erlebten ein buntes Programm, das keine Wünsche offen ließ. Auch Petrus zeigte sich mit herrlichem Winterwetter wohlwollend gestimmt.

Passend zum städtischen Wohnungsvermietungsunternehmen Woba hatte sich der Park sozusagen in eine überdimensionale Wohnung verwandelt. Überall standen Möbelstücke im Reichenbacher Stadtpark, vor der Bühne stand ein dekorierter Tisch. Die Fotobox der Agentur Realitätsverlust hielt auf Bildern die Besucher in einem überdimensionalen Bett fest.

Woba-Geschäftsführerin Daniela Raschpichler hob die Zusammenarbeit aller städtischen Gesellschaften hervor, die gemeinsam mit Vereinen und der Agentur Realitätsverlust an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung beteiligt waren. Die Stadtwerke Reichenbach hatten sich für die Zusammenarbeit mit einem besonderen Geschenk bedankt: Das Team der Woba wurde für das dritte Quartal zur Führung in das Heizwerk und zum anschließenden Imbiss in den neuen Anbau am Roßplatz eingeladen.

Der Förderverein Parkanlagen und die Vogtland Rebels erhielten für ihre Vereinstätigkeit jeweils 500 Euro als Dankeschön für die Unterstützung. Für den guten Zweck hatten zwei Teams 30 Minuten lang Glühwein verkauft. Das Team von Daniela Raschpichler mit dem Direktor des Verbandes der Wohnungswirtschaft, Rainer Seifert, sowie dem Landtagsabgeordneten Stephan Hösl (CDU) war erfolgreicher als das CDU-Trio mit der Bundestagsabgeordneten Yvonne Magwas, Ex-Oberbürgermeister Dieter Kießling und dessen Nachfolger Raphael Kürzinger. Am Ende stockte die CDU-Bundestagsabgeordnete die Summe auf.

"Rainer Seifert war in sechs Monaten viermal in Reichenbach. Er hat gesagt, Reichenbach sei für ihn zum Leuchtturm im ländlichen Raum geworden", berichtete die Woba-Geschäftsführerin und stellte ihr Team vor. Sie bekam viel Lob von Besuchern und Mitwirkenden.

Bei derart gut organisierten Veranstaltungen mit viel Publikum haben auch die Akteure ihren Spaß und ihre Unterhaltung. "Der Tanzkreis Silberschwan aus Zwickau kam direkt vom Wettbewerb in Dresden, weil die Tänzer unbedingt dabei sein wollten", freute sich die Geschäftsführerin.

An ihrem Stand waren abends die Preise für das Glücksrad alle. Nebenan lockte der Heiße Draht der Reichenbacher Stadtwerke. Noch im Dunkeln standen die Kinder bei den Vogtland Rebels an, um mit einem echten amerikanischen Football auf Fünfliterdosen zu werfen.

Für die Beleuchtung der Wege im Stadtpark-Gelände mit 1500 Gläsern hatten der Montessori-Kindergarten und der Parkverein gesorgt. Auch diese Aktion trug zum Motto Winterzauber bei. Stimmungsvolle Leuchten in den Bäumen, beleuchtete Heliumballons oder illuminierte Bäume sorgten für zauberhafte Stimmung - ebenso wie die Fabelwesen auf Stelzen, denen ein Besucher erklärte, dass wir im Vogtland mit dem Moosmaa auch eine regional bedeutsame Figur haben.

Ab 18 Uhr schlängelte sich der Lampionumzug zur Musik der Netzschkauer Musikanten durch den Stadtpark. Die Feuer-Show "Freaks on Fire", diesmal in der Besetzung Christian & Tabea, bildete den Abschluss mit Kontaktjonglage, Feuerfächern und fetten Funkeneffekten.

So mancher bemerkte erst auf dem Weg zum Auto, dass es eigentlich ganz schön kalt war.


Stimmen

Uwe Junghans: "Ich wohne seit zehn Jahren in Reichenbach. Es gibt kleinere Orte, in denen sonst mehr los ist. Aber hier ist endlich mal richtig was los, und das im Winter."

Evelyn Singer: "Wenn der Winterzauber wochentags war, konnte ich immer nicht dabei sein. Heute hat es geklappt. Die Woba hat richtig etwas auf die Beine gestellt."

Yvonne Magwas: "Ich schätze die Woba als wichtigen Partner der Stadtentwicklung und innovatives Unternehmen, zum Beispiel am Solbrigplatz oder in der Schützenstraße. Als Mitglied im Bauausschuss des Bundestages habe ich immer Kontakt zur Woba." (pstp)

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