Hingucker aus Holz zieren Lehrpfad

Holzbildhauersymposium am Kuhberg - Skulpturen laden zum Sitzen ein

Steinberg/Schönheide.

Aufgestellt werden sie entlang des Kräuterlehrpfades in der Kuhberg-Region zwischen Steinberg, Schönheide und Stützengrün. Die Rede ist von den Bänken, die beim Holzbildhauersymposium zum Jubiläum "25 Jahre Interessengemeinschaft Rund um den Kuhberg" entstanden sind. Die Übergabe der einladenden Holzskulpturen, die in der vergangenen Woche entstanden sind, erfolgte am Wochenende in Schönheide. Mit der Kettensäge waren Detlef Jehn, Paul Brockhage, Tobias Michael, Hartmut Rademann und Friedhelm Schelter von der Künstlergruppe Exponart und Sylvia Meier aus Dießen am Ammersee am Werk zum Thema "Geschütze Arten".

Die Holzbank von Hartmut Rademann soll in Rothenkirchen aufgestellt werden, am Beginn des Kuhberg-Rundweges, wie der Holzbildhauer erzählt. Der Schwarzenberger hat seine Bank mit einer Libelle und mit einem Falter und Binsen gestaltet: "Libellen sind faszinierende Geschöpfe. Ihre Formen sind unglaublich. Das merkt man erst, wenn man es in so einer Vergrößerung, wie jetzt bei der Bank, vor sich hat." Man kenne sich eigentlich viel zu wenig aus und von daher sei es schön gewesen, das man sich im Rahmen des Symposiums damit beschäftigen konnte.

"Das Filigrane etwas massiver darzustellen ist schon eine Herausforderung. Schließlich soll es auch gut rüberkommen", so Rademann. "In Schönheide hatten wir die Möglichkeit, dass man uns Holz mit dem Gatter geschnitten hat. So konnte man eine Platte als Sitzfläche verwenden, die man sonst nicht zu kaufen bekommt. Diese ist fast neun Zentimeter dick und wiegt gut und gern 100 Kilo."

Parallel zu den Holzbildhauern hatten auch Mitarbeiter einer Behindertenwerkstatt aus Schneeberg Hand ans Holz angelegt. Gefertigt worden sind Bankgruppen, die ebenfalls in der Natur ihren Platz finden werden. Wie Rene Gutzmerow von der Gemeinde Stützengrün erklärt, sei der nächste Schritt, dass die Bauhöfe der beteiligten Kommunen die Fundamente für die Bänke schaffen. Ziel sei, die Holzskulpturen im September aufstellen zu können.

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