Ifa-Jubiläum fährt Teilnehmer-Rekord ein

650 Fahrzeuge waren bei der traditionsreichen Rundfahrt am Start - darunter auch ein Ford-Fahrer aus Unterheinsdorf.

Rebesgrün.

Mit einem Teilnehmerrekord ist die 20. Vogtlandrundfahrt des Ifa-Festivals über die Bühne gegangen: 650 Fahrzeuge setzten sich in Bewegung. "450 waren angemeldet. Dann kamen 200 Tagesmeldungen dazu", sagte Cheforganisatorin Anja Strobel-Schaller. Auch die Besucher kamen in Scharen nach Rebesgrün. Geschätzte 1000 waren es bereits am Samstagabend.

Bei schönstem Ausflugswetter wirkte schon das Anreisen der vielen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Omnibusse, Motorräder und Traktoren ein bisschen wir die Rundfahrt selbst - 80 Prozent der Teilnehmer kamen aus der näheren Umgebung. Andere, die weiter weg wohnen, campierten auf dem Veranstaltungsgelände.


Eine nicht enden wollende Schlange tuckerte ab 7.30 Uhr über die Umgehungsstraße Richtung Aufstellfläche. Viele führte der Weg zuerst ins Anmeldezelt, in dem Anja Strobel-Schaller mit dem Beantworten vieler Fragen schon weit vor Beginn der Rundfahrt alle Hände voll zu tun hatte. Mit zehn bis 20 Helfern stemmt sie jedes Jahr diese Großveranstaltung, die ihre Vater Hartmut Strobel einst ins Leben gerufen hat.

Den Höhepunkt, die etwa 80 Kilometer lange Rundfahrt, kennt Anja Strobel-Schaller nur in Teilstücken. "Ich fahre immer nur ein Stück mit, dann muss ich wieder zurück", sagte sie. Der Reiz, der von diesem Aufbrechen mit Gleichgesinnten ausgeht, kann Anja Strobel-Schaller trotz aller Arbeit nachvollziehen. "Es ist einfach schön, übers Land zu fahren, die vielen gut gelaunten Menschen zu sehen. Oft versammeln sich ganze Familien am Straßenrand und winken", berichtete sie von ihren Eindrücken.

Für alle Mitfahrenden gab es Plaketten mit einem Jubiläumsvermerk. Ein 90 Jahre altes Fahrzeug, ein Ford Modell A, Baujahr 1929, steuerte der 74-jährige Günter Gruschwitz aus Unterheinsdorf. Fast die gesamte Familie fuhr mit. "Alte Technik begeistert mich. Diese Leidenschaft habe ich von meinem Vater übernommen", sagte Junior Frank Gruschwitz.

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