Junge Feuerwehrleute aus Neumark zeigen ihr Können

Viele Neugierige wollten am Samstagnachmittag sehen, was die Freiwillige Feuerwehr zu bieten hat. Zu erleben war unter anderem, was bei einer Fettexplosion passiert.

Neumark.

Für den Tag der offenen Tür am Samstagnachmittag hatten sich die Feuerwehrleute von Neumark die Kinder des Kindergartens "Zwergenland" eingeladen. Zum Auftakt erfreuten die jungen Akteure die Besucher mit einem bunten Unterhaltungsprogramm zum Thema Herbst. Die Besucher erlebten dabei abwechslungsreiche und vielfarbige Aufführungen. Großen Andrang gab es dann bei den Schauvorführungen der Jugendfeuerwehr, die sich mehrere Szenarien ausgedacht hatte.

Zur Jugendfeuerwehr gehören zurzeit 18 Mitglieder. Bei den Übungen am Samstag kamen die Jüngeren im Alter von 8 bis 13 Jahren zum Einsatz. Als ersten Punkt ihres Programms demonstrierten sie ihr Wissen in Sachen Brandbekämpfung. Dabei mussten die Helfer eine Wasserversorgung aufbauen, um einen Brand in einer Feuerschale von drei Seiten aus zu löschen. Die zweite Übung beschäftigte sich mit Leuchtmitteln, die auf dem Einsatzfahrzeug zur Verfügung stehen. Die Jugendlichen bauten die Beleuchtung für einen Einsatzort auf und zeigten, welche Möglichkeiten zum Beispiel bei der Benutzung von Lichtballons vorhanden sind. Wehrleiter Steffen Herold sagte dazu: "Der Umgang mit Licht ist im Hinblick auf die einsetzende dunkle Jahreszeit wichtig."

Die letzte Vorführung des Tages diente der Aufklärung der Bürger. Dabei wurde erläutert, was man bei einer Fettexplosion alles falsch machen kann. Anschließend wurde gezeigt, was bei der Explosion einer Spraydose passiert. Die Spraydose wurde in einem Schutzkörper erhitzt und so zur Explosion gebracht. Schon allein am großen Knall erkannten die Zuschauer, welche Kräfte dabei freigesetzt werden.

Für viel Freude sorgte das Feuerwehrequipment, mit dem kreative Beschäftigungen möglich waren. Die Kinder und Jugendlichen bauten beispielsweise die verschiedensten Exponate wie einen Feuerwehrmann aus Schläuchen und Kupplungen. Die Jugendfeuerwehr kannte diese fantasieanregende Tätigkeit schon vom Orientierungslauf vor einigen Wochen, bei dem eine kreative Aufgabe zu lösen war.

Außerdem erwartete die Besucher eine Technikschau, bei der auch das erst im April in Dienst gestellte Einsatzfahrzeug mit vier Arbeitsplätzen und Ausrüstung inklusive modernster Kommunikationstechnik vorgestellt wurde. Die Neumarker betreuen das Auto, das zum Katastrophenschutz des Landkreises gehört. Zudem konnten sich die Kinder auf der Hüpfburg oder beim Zielspritzen austoben. Wer Lust auf eine Rundfahrt mit der Feuerwehr hatte, musste anstehen. Der Wehrleiter: "Am Nachmittag war sehr viel los. Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden."

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