Kreuzstein: Keine Hinweise auf Täter

Reichenbach.

Zum Kreuzstein an der Schwarzen Tafel im Reichenbacher Ortsteil Rotschau hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. Das Kulturdenkmal war Ende März diesen Jahres unter mysteriösen Umständen im zeitlichen Zusammenhang mit dem von der Straßenmeisterei veranlassten Fräsen der Stümpfe gefällter Straßenbäume verschwunden und Mitte April wie aus dem Nichts wieder aufgetaucht. Wie die "Freie Presse" auf Nachfrage aus der Polizeidirektion Zwickau erfuhr, haben sich keine Hinweise auf einen Täter ergeben. Der Kreuzstein stammt laut Landesamt für Archäologe vermutlich aus dem 16. oder 17. Jahrhundert, möglicherweise sei er aber sogar noch älter. Er könnte einst eine Landmarke des Deutschen Ordens gewesen sein. Eine Sage nach erinnert der Stein indes an ein Unglück: Eine polnische Gräfin soll einst mit ihrer Kutsche von der abschüssigen Straße abgekommen und im Sumpf versunken sein (gb)

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