Krise drückt auf Verbrauch von Wasser

Zehn Prozent weniger Absatz beim Zwav

In der Coronakrise wurde im Vogtland etwa zehn Prozent weniger Trinkwasser verbraucht. Diese Bilanz zog Henning Scharch, Geschäftsführer des Verbandes Wasser und Abwasser Vogtland (Zwav). Scharch führt den Rückgang vor allem auf geschlossene Hallenbäder, geschlossene Hotels sowie Einschränkungen auch in den Betrieben zurück. "Wir haben im Vogtland durchaus eine Menge Tourismus. Wenn der wegfällt, spüren wir das", sagte Scharch. "Wir sind hier mehr betroffen als Verbände in anderen ländlichen Räumen." Trinkwasser sei indes im Moment wieder reichlich vorhanden. Die drei vogtländischen Trinkwassertalsperren Muldenberg, Werda und Dröda seien ordentlich gefüllt, auch die eigenen Quellgebiete, im vergangenen Jahr Sorgenkinder, hätten sich regeneriert. Henning Scharch sieht deshalb dem Sommer gelassen entgegen. "Ich glaub nicht, dass wir in diesem Jahr ein Problem bekommen werden." Der Zweckverband selbst sei coronafrei durch die Krisenwochen gekommen. Publikumsverkehr im Gebäude an der Hammerstraße war und ist tabu. Intern seien die Abteilungen geteilt worden, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben. (tb)

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