Museum hat Mundartraum: Sue e Zeich!

Die Plauener wissen es, doch für Touristen könnte die Erkenntnis neu sein: "Sächsisch wird im Vogtland nicht gesprochen". So steht es im neuen Mundartraum des Plauener Vogtlandmuseums an der Wand zu lesen. Den Einheimischen kommt nur Vogtländisch über die Lippen. Was das Besondere des Dialektes ist, der sich in Kernvogtländisch (Plauener und Oelsnitzer Ecke), Nordvogtländisch (Reichenbacher Raum) und Südostvogtländisch (Klingenthaler Gebiet) unterteilt, können Besucher auf interaktive Art erfahren. Sie dürfen ihr vogtländisches Lieblingswort küren. Möglicherweise sind die Begriffe Lumisch, Pappensteck oder Quetschkommod darunter - woas für Zeich? "Der Mundartraum ist übrigens unser erstes Themenzimmer", so Museumschef Martin Salesch (Foto). Davon seien noch mehr geplant. Bei Konzeption und Gestaltung hat die Plauener Agentur Unico maßgeblich mitgewirkt. Ihre Mitarbeiter haben sich ausführlich mit dem Vogtländischen beschäftigt. (sasch)

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