Netzschkau beschließt Plan für das Schulzentrum

Schulhaus soll barrierefrei werden, beim Brandschutz wird nachgebessert

Netzschkau.

In einer Sondersitzung am Dienstag hat der Netzschkauer Stadtrat einen Grundsatzbeschluss dazu gefasst, wie Fördermittel aus dem Programm für Schulhausbau verwendet werden sollen. Insgesamt 200 Millionen Euro zusätzlich können Sachsens Landkreise, Städte und Gemeinden in den kommenden Jahren in ihre Schulen investieren, das hatte das Kabinett im Juni beschlossen.

Netzschkau erhält für 519 Schüler Fördermittel in Höhe von reichlich 193.000 Euro. Die muss sie mit 25 Prozent Eigenmitteln aufstocken. Dieser Eigenanteil soll aus einer Zulage genommen werden, die der Freistaat an die Kommunen zahlt. Die Stadträte einigten sich darauf, die insgesamt knapp 258.000 Euro für Investitions- und Sanierungsmaßnahmen im Schulzentrum Netzschkau auszugeben. Im Mittelpunkt stehen dabei Arbeiten zur Herstellung der Barrierefreiheit sowie die Umsetzung von Brandschutz- und Sicherheitsmaßnahmen. Im Einzelnen betrifft das neue Fußböden, die Änderung der Leitungsführung bei Heizung, Wasser und Elektro, den Einbau neuer Rauchschutztüren sowie die Instandsetzung der Brandmelde-, Rauchwarn- und Feuerschutzanlagen. Wie weit das Geld reiche, sei noch nicht bekannt, so Bürgermeister Mike Purfürst (Gewerbeverein). Er sprach von einer engen Terminschiene in Zusammenhang mit dem Förderprogramm. Erst am 5. Juli sei die exakte Fördersumme mitgeteilt worden, da auch einiges vom Geld beim Vogtlandkreis bleibt, für Schulen in dessen Trägerschaft. Bis zum 17. August muss die Kommune die Pläne beim Kreis einreichen.

Die Umsetzung der Netzschkauer Pläne erfolgt bis 2022. Erschwerend auf die Bauplanung wirkt sich aus, dass die Stadt zwar ein Schulzentrum mit Grund- und Mittelschule habe, jedoch beide Schulen getrennt betrachtet werden und für jede Schule ein extra Maßnahmeplan erstellt werden muss.

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