Neue Technik für städtische Verwaltung

Netzschkau erhält 210.000 Euro Fördergeld

Netzschkau.

Der Stadtrat Netzschkau hat in seiner jüngsten Sitzung einen Grundsatzbeschluss zur Verwendung der Pauschale des Freistaates Sachsen für den ländlichen Raum gefasst. In drei Jahresraten erhalten die Kommunen jeweils 70.000 Euro.

Für den ersten, diesjährigen Betrag wurde der Auftrag bereits in der Sondersitzung Anfang August vergeben. Dafür wird dringend benötigte Computertechnik für das Rathaus angeschafft. Der Zentralserver der Stadtverwaltung ist bereits mehrfach ausgefallen. Das Gerät muss nun ausgetauscht werden, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten.

Im kommenden Jahr soll das Rathaus für etwa 352.000 Euro saniert werden. Geplant sind Arbeiten in den Bereichen Elektrik, Sanitär sowie Fußboden- und Malerarbeiten. Dafür sind Fördermittel aus dem Programm Brücken für die Zukunft beantragt. Die Förderquote beträgt 75 Prozent. Die Stadtverwaltung will die zusätzlichen Mittel als Eigenmittel verwenden, um das Projekt zu realisieren.

Auch 2020 soll das Geld für notwendige Eigenanteile eingesetzt werden, dann für die Förderung aus dem Bundesprogramm VwV Invest Schule. Auf dem Weg erhält Netzschkau entsprechend der Schülerzahl reichlich 193.000 Euro. Die dringendsten Reparaturen im Schulzentrum wurden mit Kosten in Höhe von etwa 286.000 Euro veranschlagt.

Zurzeit wird der städtische Doppelhaushalt für die Jahre 2019 und 2020 erstellt, der im Oktober vom Stadtrat verabschiedet werden soll. Darin werden sich auch diese Vorhaben wiederfinden. (pstp)

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