Ortschef wird neu vereidigt

Weitere Amtszeit für Bürgermeister Purfürst

Netzschkau.

Der alte Bürgermeister ist auch der neue: In der Sitzung des Netzschkauer Stadtrates ist Mike Purfürst (Gewerbeverein) als Bürgermeister vereidigt worden. Er hatte sich als einziger Kandidat zur Wahl am 8. März gestellt und war wiedergewählt worden. Die Vereidigung nahm traditionsgemäß der älteste Stadtrat vor. Damit blieb sie eine zwar öffentliche, aber innerfamiliäre Angelegenheit. Denn die Aufgabe fiel an Detlef Purfürst (Gewerbeverein) und damit an den Vater des Bürgermeisters.

Nach dem Sprechen der Formel erinnerte Purfürst an seine erste Wahl 2013. "Eine Bekannte hat mir gesagt, immer, wenn ich gewählt werde, gibt es eine Katastrophe. 2013 war das Hochwasser, die Wohnungsbaugesellschaft befand sich in Schieflage, die Jagdgenossenschaft war ohne Vorstand und im Rathaus liefen Stellenbewertungen und die Überprüfung des Personals", erinnerte er an seinen Start im Amt. Für die Zeit mit und nach Corona erwartet Purfürst einschneidende Veränderungen. "Wir wissen, dass es die geben wird, nur nicht in welcher Größenordnung. Bei Gewerbesteuer erhalten wir gegenwärtig alles Null-Bescheide, was auch nachvollziehbar ist. Wir werden also immer wieder prüfen müssen, was wir uns noch leisten können", erklärte er. Die Maßnahmen, für die es Förderbescheide gibt, sollen durchgeführt werden. Gleichzeitig erinnerte Purfürst daran, wie sich Netzschkau in sieben Jahren entwickelt hat. Als Beispiel nannte er Foschenroda, wo 95 Prozent der Straßen grundhaft ausgebaut oder saniert wurden. (pstp)

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