Reichenbach: 163 Notebooks und iPads für Fernunterricht

Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt Schule macht Anschaffung möglich

Reichenbach.

Mit mobilen Endgeräten für den digitalen Fernunterricht stattet die Stadt Reichenbach in diesem Herbst die Grund- und Oberschulen sowie das Gymnasium aus. Angeschafft wurden konkret 163 Endgeräte, davon 66 Notebooks und 97 iPads mit Zubehör.

Nach den Herbstferien ist begonnen worden, die Geräte an die Schulen auszuliefern, teilt Stadtsprecherin Heike Keßler mit. "Die Schulen können am besten einschätzen, welche Schüler für das Erreichen der Unterrichtsziele einen mobilen PC brauchen. Sie verteilen die Geräte an ihre Schüler", erklärt sie. Mit den Eltern werde ein Leihvertrag abgeschlossen. Möglich wurde das durch einen Zusatz zur Bund-Länder-Vereinbarung zum Digitalpakt Schule. Ende Juli erhielt die Stadt Reichenbach den Bescheid der Sächsischen Aufbaubank über rund 81.660 Euro.

Während der Schulschließungen im ersten Lockdown der Corona-Krise und des eingeführten digitalen Unterrichts zeigte sich, dass ein nicht unerheblicher Teil der Schüler nicht oder nur teilweise über die nötige digitale Ausstattung verfügt. Der Bund legte daraufhin ein Sofortausstattungsprogramm im Umfang von 500 Millionen Euro auf. Förderfähig sind schulgebundene mobile Endgeräte, die Schülern zur Verfügung gestellt werden, die daheim nicht auf entsprechende Technik zugreifen können. Gefördert werden auch Kosten, um professionelle Online-Lernangebote erstellen zu können, wie etwa für Software oder Schulungen. (gb)

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