Risse schon nach kurzer Zeit

Vor sieben Jahren erst wurde die Waldkirchner Hauptstraße saniert. Bei der Stadt ist man ratlos, woran das liegt.

Waldkirchen/Lengenfeld.

Die von der Stadt Lengenfeld für 3,4 Millionen Euro ausgebaute Waldkirchner Hauptstraße ist gerade einmal sieben Jahre alt, schon gibt es die ersten Probleme. Auf der Schwarzdecke zeigen sich an verschiedenen Stellen Risse. Darauf hatte schon vor geraumer Zeit der frühere Ortsvorsteher Bernd Reiher hingewiesen. Stadtrat Matthias Böttger (BIL), der in Waldkirchen wohnt, brachte das Thema zur jüngsten Stadtratssitzung wieder zur Sprache.

Doch Gewährleistungsansprüche durchzusetzen, sei nicht möglich, erklärte Bauamtsleiter Dirk Brandt. Denn ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten habe gezeigt, dass keine Baumängel vorliegen. "Nur in zwei von sieben genommenen Proben ließ sich ein minimal abweichender Bindemittelgehalt nachweisen." Das rechtfertige keine Reklamation. Auch alle anderen untersuchten Parameter entsprechen den Vorgaben. Die Verwaltung wolle trotzdem das Gespräch mit der Firma suchen, "aber nicht im Rahmen einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Wir haben nichts gegen die Firma in der Hand", betont der Bauamtsleiter. Der Waldkirchner Ortsvorsteher Ron Bauer und auch die in Waldkirchen wohnende Stadträtin Christina Riedel (BIL) erklärten übereinstimmend, dass sich die Risse allmählich vergrößern. Bauer: "Eine klare Aussage von Seiten der Stadt wäre gut, damit wir den Bürgern eine Auskunft geben können." Bürgermeister Volker Bachmann (Pro Lengenfeld) sicherte zu, die Straße noch einmal begutachten zu wollen, um dann eine Entscheidung zu treffen.

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