Volkssolidarität sagt Dankeschön

Die 15 Ortsgruppen der Volkssolidarität Reichenbach haben 2017 insgesamt 89 Treffen und Veranstaltungen organisiert, zu denen 1714 Besucher kamen.

Reichenbach.

Im Innenhof der Volkssolidarität Reichenbach an der Solbrigstraße hat gestern Nachmittag eine Dankeschönveranstaltung stattgefunden, an der rund 40 aktive Ortsgruppenmitglieder teilnahmen. Darunter Ortsgruppenleiter, Kassierer und Helfer, die Mitglieder der Ortsgruppe, die nicht mehr gut laufen können, besuchen und kleine Hilfestellung geben.

"Die Ortsgruppen der Volkssolidarität betreuen im Großraum Reichenbach 450 Mitglieder und Senioren und lassen diese am gesellschaftlichen Leben teilhaben", würdigte Geschäftsführer Olaf Schwarzenberger. Die 15 Ortsgruppen haben im vergangenen Jahr 89 Treffen und Veranstaltungen in Reichenbach, Rotschau, Lengenfeld und Pechtelsgrün organisiert, bei denen insgesamt 1714 Besucher anwesend waren. "Darauf sind wir stolz und sagen ganz, ganz herzlich Dank dafür", so Schwarzenberger.

Oberbürgermeister Raphael Kürzinger (CDU) bedankte sich ebenso für das ehrenamtliche Wirken der Volkssolidarität. In einer Zeit, in der sich immer weniger Menschen für andere einsetzen, sei dieser Sinn für die Gemeinschaft überaus wertvoll. Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: "Ihre Arbeit ist unbezahlbar. Deshalb wird sie wahrscheinlich auch nicht bezahlt." Er wünschte allen viel Gesundheit und immer genug Nachfolger für diese Arbeit.

Als Olaf Schwarzenberger dann das Glas auf das Wohl der Anwesenden erhob, stimmte Claus Keßler von der Ortsgruppe Rotschau "Ein Prosit der Gemütlichkeit" an, und alle stimmten ein. Er wolle ein bisschen Werbung für den Gesangsverein Rotschau machen, meinte er.

Wenig später fand er sich unter den drei Ortsgruppenhelfern wieder, die bei der diesjährigen Listensammlung besonders aktiv waren. Mit einer Medaille und einem Gutschein geehrt wurden auf Platz 3 Renate Potzler (Netzschkau), die 309 Euro gesammelt hatte, auf Platz 2 Claus Keßler (Rotschau), der es auf 375 Euro brachte, sowie auf Platz 1 Renate Seidel (Rotschau), die auf sage und schreibe 579 Euro kam. "Ich bin seit zehn Jahren in der Volkssolidarität dabei. Seit drei Jahren sammeln wir aktiv", sagt die 78-Jährige, die sich nicht scheut, bei manchem im Ort auch mehrfach zu klingeln, bis sie eine Spende erhält. Schön ist, dass die Hälfte des Geldes aus der Listensammlung in der Ortsgruppe verbleibt. "Davon organisieren wir Veranstaltungen und Vorträge. Jeden zweiten Monat ist bei uns was los", sagt Claus Keßler. Die Ortsgruppe Rotschau sei die einzige, die keinen Mitgliederschwund beklagt.

An der Dankeschönveranstaltung nahmen mit Olaf Wentzel und Steffen Lemme auch der Landesvorsitzende und der Landesgeschäftsführer der Volkssolidarität teil. Kulturell umrahmt wurde der Nachmittag von der Kita "Kinderland" Reichenbach und einem humorvollen Auftritt der "Frieser Lodenfra" alias Marlies Hermann aus Remptendorf. Bei Kaffee und Kuchen tauschten sich die Teilnehmer aus.

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