Weischlitz rechnet mit Steuerausfall

Gewerbesteuerrückgang von halber Million Euro

Weischlitz.

Mit rund einem Drittel weniger Gewerbesteuereinnahmen rechnet die Gemeinde Weischlitz laut Bürgermeister Steffen Raab (Freie Wähler Weischlitz) in diesem Jahr. So zeichne sich derzeit ab, dass von den zu erwartenden 1,79 Millionen Euro rund 525.000 Euro entfielen. "Das ist kein Pappenstiel", sagte Raab im Gemeinderat am Montag. Dennoch sei er optimistisch. Zwar hätten 20 Unternehmen, die in der Kommune angesiedelt sind, Nullstellungs- und Stundungsanträge gestellt, doch er nehme an, "dass sich da im Jahresverlauf wirtschaftlich wieder etwas tut". Raab: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Betriebe alle gar keine Steuern zahlen werden." In den vergangenen Jahrzehnten habe Weischlitz stets über liquide Mittel verfügt. Außerdem käme auch aus Dresden das Signal, dass Kommunen möglichst keine Haushaltssperren errichten sollen. Daran will man sich in der Großgemeinde halten. (sasch)

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