Zeitplan für Kältezentrum soll bis Mitte Februar stehen

Stadt Reichenbach erhält Zuschlag für Ankauf des einstigen Güterbahnhofes

Reichenbach.

Als wichtigen Schritt in Richtung Kompetenzzentrum für Kälte- und Klimatechnik in Reichenbach hat Oberbürgermeister Raphael Kürzinger (CDU) die Gespräche bezeichnet, die er vergangenen Freitag in Dresden führte. Bei dem Termin beim Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Oliver Schenk (CDU), habe er mit Vertretern aller fünf Ministerien gesprochen, die inhaltlich am Projekt beteiligt sind.

"Wir haben unser Konzept besprochen und wie wir es weiter entwickeln wollen, inklusive Businessplan", so der OB. Erörtert worden sei die Struktur des Zentrums, insbesondere die Verteilung auf die geplanten Nutzungen: berufliche Weiterbildung und Qualifizierung, gewerbliche Nutzung, Forschung und Hochschulausbildung. "Jetzt folgen Einzelgespräche mit den jeweiligen Ressortvertretern", sagte Kürzinger. "Die Stadt Reichenbach wird bis Mitte Februar eine Meilenstein- und Zeitplanung für das Projekt erarbeiten." Vorgesehen ist, das Gebäude Klinkhardtstraße 30, in dem sich bis heute das Institut für Textil- und Ledertechnik der Westsächsische Hochschule Zwickau befindet, für den theoretischen Ausbildungsteil des Kältekompetenzzentrums zu nutzen. Hierzu und zur möglichen Kombi-Nutzung mit weiteren Partnern sollen ebenfalls bis Mitte Februar Gespräche geführt werden.

Wie der OB informierte, erhielt die Stadt Reichenbach vorigen Donnerstag den Zuschlag für den Ankauf der 30.400 Quadratmeter großen Fläche des früheren Güterbahnhofes zwischen Solbrigstraße und Bahnhof. Die städtischen Gremien sollen sich damit Anfang 2019 befassen. Vorgesehen ist, dass auf dem Areal eine 8000 Quadratmeter große Halle für das Kältekompetenzzentrum entsteht. Dort sollen alle praktischen Teile der Ausbildung und Forschung stattfinden, ebenso die Prüfung von Kälteanlagen.

Zur Realisierung des Kältekompetenzzentrums wolle man sich eines Projektsteuerers bedienen. Entwickelt werden soll das Vorhaben über den Planungszweckverband PIA, der sich bislang um die Gewerbegebiete an der A 72 kümmert.

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