An der Oberen Straße geht es im Frühjahr los

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Die teuerste Baumaßnahme innerhalb des Glauchauer Hochwasser-Wiederaufbauprogamms steht ins Haus. Die Gesamtkosten für die kleine Straße liegen bei 2,5 Millionen Euro.

Reinholdshain.

In dem Glauchauer Ortsteil Reinholdshain stehen umfangreiche Straßenbauarbeiten bevor. Doch nicht die viel befahrene Ringstraße ist betroffen, sondern die Obere Straße am Rand der Ortschaft. Der Ausbau der Straße gehört in das Glauchauer Wiederaufbauprogramm nach dem Hochwasser 2013 und ist mit 2,5 Millionen Euro die teuerste aller insgesamt 57 Maßnahmen, die der Schadenbeseitigung nach der Flut 2013 dienen.

Die Stadt Glauchau hat die Straßenbauarbeiten mittlerweile ausgeschrieben. Sie sollen im Zeitraum von Ende März dieses Jahres bis Ende Oktober 2022 andauern. Und die Bauarbeiten haben es in sich. Denn neben der Baufeldfreimachung und des eigentlichen Straßenbaus stehen noch weitere Arbeiten an. Dazu gehören die Umverlegung der Trinkwasserleitung sowie der Einbau von Gasleitung, Straßenbeleuchtung und Breitbandausbau.

Doch warum ist der Ausbau dieser Straße, die im Grunde nur von Anliegern und Besuchern benutzt wird, so teuer? Nach Angaben der Stadt Glauchau war ursprünglich vorgesehen, die Straßengräben und ihre Abschläge in den Reinholdshainer Bach instand zu setzen. Denn dieses Entwässerungssystem sei durch das Hochwasser 2013 stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die geschätzten Kosten lagen damals bei 175.000 Euro. Die Untere Wasserbehörde habe aber Bedenken angemeldet und gefordert, die vorhandenen kleinen Teiche von der Straßenentwässerung abzukoppeln, ansonsten hätte der Gewässerausbau ein aufwendiges Genehmigungsverfahren erfordert. Jetzt hätten alle Beteiligten eine Lösung gefunden. Und die bestehe im Grunde darin, dass ein neuer Entwässerungskanal in die Erde kommt und die Obere Straße grundhaft ausgebaut wird. Die notwendigen Fördermittel seien über das Wiederaufbauprogramm nach dem Hochwasser gesichert. Maßnahmen innerhalb des Wiederaufbauplanes nach dem Hochwasser werden zu 100 Prozent gefördert. Das bedeutet: Die Stadt muss kein eigenes Geld ausgeben.

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