An, zu und über

Auf die sch(m)erzhafte Tour: Was die Region diese Woche bewegte

Anbringen, zubringen oder überbringen? Abgeben, zugeben oder übergeben? Sie merken schon, die kleine Vorsilbe kann durchaus den Unterschied machen. Doch sehen wir weiter: An Pfingsten, zu Pfingsten oder über Pfingsten? Egal wie, sicher ist eines, und das regt mich jedes Mal tierisch auf: Pfingsten sind die Geschenke am geringsten. Also erwarten Sie, was dies betrifft, nicht zu viel an diesem Wochenende. Lassen Sie sich lieber überraschen.

Überraschen lassen wollen sich auch die Wernsdorfer. Nämlich darüber, wann sie nun an das schnelle Internet angeschlossen werden. Diese Woche wurde klar, zuerst werden die Arbeiten zum Ausbau des Breitbandnetzes in den Gewerbegebieten vergeben. Die Auftragsvergabe für die privaten Haushalte im unterversorgten Stadtgebiet soll später erfolgen. Vielleicht zu Weihnachten, hoffentlich nicht erst zu Ostern. Das wäre meine Antwort auf die eingangs gestellte Feiertagsfrage.


Apropos Fragezeichen. Die stehen natürlich auch hinter dem alten Arbeitsamt an der Hoffnung in Glauchau. Der beabsichtigte Verkauf des Filetgrundstücks zum Zwecke der Neubebauung ist geplatzt. Das leer stehende Gebäude, mittlerweile ein Schandfleck, klebt an der Backe der Stadt, die einst dafür 1,3 Millionen Euro ausgegeben hat. Beim Monopoly heißt das Spielerpech, wenn keiner so würfelt, dass er auf dem richtigen Feld landet. Aber irgendwann ist es so weit, vielleicht als Geschenk an, zu oder über Weihnachten.

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