Baustart für neue Montagehalle

Kaum noch Platz für Ansiedlungen im Industriegebiet Meerane/Crimmitschau

Meerane/Crimmitschau.

Das neue Gewerbegebiet in Meerane/Crimmitschau mit der in Bau befindlichen Ortsumfahrung Waldsachsen (neue S 288) wächst weiter. Wie die Stadtverwaltung Meerane jetzt mitteilte, ist auf dem Baufeld 5 mit den Arbeiten für die Logistik- und Montagehalle begonnen worden, die der Projektentwickler Metawerk als Bauherr für Volkswagen errichtet.

Nach Darstellung von Stadtsprecherin Heike Hönsch befindet sich das Baufeld 5 zwischen den Industriegebäuden von VW Service sowie den beiden Autozulieferern Leoni und SAS Autosystemtechnik. "Errichtet wird zunächst ein 25.000 Quadratmeter großer Hallenkomplex, der um 10.000 Quadratmeter erweiterbar ist", heißt es. Das Werk sei Teil der Logistik- und Produktionskette für die neuen E-Fahrzeuge, die im VW-Werk in Mosel gefertigt werden.

Wie ein Vertreter von Metawerk, das sich auf den Aufbau von Industrie- und Logistikparks spezialisiert hat, erneut erklärte, sind damit die angebotenen Flächen weitgehend erschöpft. In dem Zusammenhang bedankte sich Lothar Ungerer (parteilos) bei dem Projektentwickler für die gute Zusammenarbeit. Auch wenn derzeit der Kampf gegen das Coronavirus aktuell auf der Tagesordnung stehe, wird das Baugeschehen laut Ungerer mit Frühlingsbeginn fortgesetzt.

Derweil gehen allmählich auch die Arbeiten für den 22.000 Quadratmeter großen Neubau (Baufeld 3) dem Ende entgegen, wo das Unternehmen Rhenus Automotive einzieht. Die Halle befindet sich direkt neben dem gleichnamigen Logistikdienstleister der Firmengruppe. Rhenus Automotive will eigenen Angaben nach vor allem Dienstleistungen anbieten, die den Prozess der Wertschöpfungskette der Automobilherstellung begleiten. In dem Zusammenhang hatte in der Vergangenheit Metawerk-Vorstandsmitglied Michael Müller betont, dass der Projektentwickler Wert darauf legt, dass die angesiedelten Betriebe "nachhaltig agieren".

Laut Ungerer ist zudem im neuen Gewerbegebiet Meerane/Crimmtischau zu beobachten, dass der Bau der Ortsumfahrung Waldsachsen vorankommt. So starten im östlichen Bereich, also im Kreuzungsbereich Gablenzer Straße, die Arbeiten für den letzten Bauabschnitt. Dort soll ein Kreisverkehr gebaut werden, der die Ortsumfahrung an das bestehende Straßennetz anbindet. Mit der Fertigstellung rechnet Ungerer im Sommer/Herbst. Er betonte zudem, dass während der Bauzeit die Gablenzer Straße gesperrt ist. Die Fahrzeugführer müssen sich erneut auf eine Umleitung einstellen. (jwa)


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