Blaue Stunde in Wildenfels fasziniert mit Farbenspiel

Künstler aus der Region, haben sich getroffen, um im Freien zu arbeiten

Wildenfels.

Wer nicht bis zur Ausstellung im September warten wollte, der ist am Samstagabend schon zum offenen Treff ins Mehrgenerationenhaus Wildenfels gekommen, um sich die ersten Arbeiten der zwölf Künstler aus der Region anzusehen, die sie während des Pleinairs am Wochenende geschaffen haben.

Ute Falke war eine von ihnen. Die Hobbymalerin sagte: "Ich bin beeindruckt von den fantastischen blauen Farben, mit denen die Künstler die blaue Stunde, die diesmal das Thema war, umgesetzt haben."


Die Veranstaltung, bei der die Künstler unter freiem Himmel arbeiten, fand zum achten Mal statt. "Aber zum ersten Mal haben wir einen Wintereinbruch mit Schneeregen erlebt. Vorher haben wir auch schon in der Sonne gesessen, da strahlten die gelben Rapsfelder. Das Wildenfelser Zwischengebirge zeigt sich je nach Witterung immer in anderen, wunderbaren Farben", sagte Michaela List. Sie war froh, dass wenigstens der gemeinsame Raku-Keramikbrand am Freitagabend im Trockenen stattfinden konnte.

Waldemar Puchstein aus Stenn hatte sich angesichts des Wetters ins Schloss zurückgezogen. "Es ging um die blaue Stunde, da war für mich das Thema klar: Ich bin in den Blauen Salon gegangen", sagte er. Puchstein berichtete, dass er große Ehrfurcht vor den Künstlern hat, die einst die feine, blaue Seidentapete in dem Raum bestickt haben. "Ich habe die Fensterläden geöffnet und so mit einem wunderbaren Licht arbeiten können. Bis zur Ausstellung der Werke im September werde ich weiter an meinem Bild arbeiten."

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