Frauenkirche auf einen Meter "geschrumpft"

Sachsens bekanntestes Gotteshaus, die Frauenkirche, steht nicht nur in Dresden, sondern auch in Langenbernsdorf. Dort hat Christoph Herold sie nachgebaut. Am Sonntag präsentierte der 59-Jährige sein Exemplar aus Holz erstmals der Öffentlichkeit. Mehr als 100 Interessenten, unter anderem auch Wolfgang Dinter (links), bestaunten den auf dem Reiterhof Scholz in Langenbernsdorf zur Schau gestellten knapp einen Meter großen Nachbau. "Mit einer so großen Resonanz hätte ich nicht gerechnet", sagte Herold (rechts). 726 Stunden hatte er für den Nachbau der Dresdner Frauenkirche im Maßstab 1:100 benötigt. Entstanden ist ein detailgetreues Exemplar. Mehrfach war Herold im Vorfeld nach Dresden gefahren und hatte den Bau von allen Seiten fotografiert. Im Internet fand er alte Baupläne, die er für die Umsetzung des Vorhabens mit verwendete. Der Clou: Per Knopfdruck erklingt im Nachbau das Originalgeläut der Frauenkirche. (umü)

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