Freistaat fördert soziale Arbeit

Für das Familiencafé der Awo gibt es 87.000 Euro

Glauchau.

Das Familiencafé der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Otto-Schimmel-Straße Glauchau bekommt Geld. Der Staatssekretär im sächsischen Innenministerium, Günther Schneider, hat am Montag den Förderbescheid an die Stadt Glauchau übergeben, die das Geld in Höhe von 87.000 Euro an die Awo weiterreicht. Damit sollen Angebote für sozialschwache, benachteiligte und bildungsferne Familien unterbreitet werden. Dabei stehen die Stärkung individueller Ressourcen und sozialer Kompetenzen sowie die Interessenförderung im Mittelpunkt. Die zehn bis maximal zwölf Familien sollen im Awo Familiencafé über den gesamten Förderzeitraum von 24 Monaten begleitet und unterstützt werden.

Das Geld kommt aus dem Programm "Nachhaltige soziale Stadtentwicklung", das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Der ESF ist das wichtigste beschäftigungspolitische Förderin-strument der Europäischen Union. Mit ihm werden in festgelegten Programmgebieten Projekte unterstützt, die Menschen direkt helfen. Auch in Glauchau gibt es ein solches ESF-Gebiet, das die Innenstadt, das Gebiet am Scherberg und das Territorium entlang der Auestraße umfasst. Nach Angaben des sächsischen Innenministeriums stehen Glauchau für dieses Gebiet im Förderzeitraum 2014 bis 2020 insgesamt etwa 909.000 Euro zur Verfügung. (sto)

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