Für diese Kulturschaffenden läuft es derzeit richtig rund

Ein kleines Kino mit einem großen Ziel für 2020, ein Regisseur mit der passenden Musik für seinen Film und ein Verein, der seine Errungenschaft präsentiert.

Martin Richtsteiger (49), Chef des Vereins "Clubkino Glauchau", und seine Mitstreiter waren am Freitagabend abermals zu dem Neujahrsempfang im Stadttheater Glauchau geladen. "Voriges Jahr hat unser Verein die Ehrennadel der Stadt bekommen. Das war eine tolle Bestätigung für unsere geleistete Arbeit in den vergangenen 14 Jahren. Dieses Jahr haben wir einfach die Veranstaltung genossen", sagt er. 2005 hob der Glauchauer mit seinen Freunden das Clubkino in der Marienstraße aus der Taufe. Heute erfreut es sich wachsender Beliebtheit. "Seit sechs Jahren haben wir ansteigende Besucherzahlen. Unser Ziel ist es, dieses Jahr den 40.000. Gast begrüßen zu können", sagt Richtsteiger. Bisher haben 37.800 Besucher den Weg in die kleine Spielstätte gefunden. In den letzten Monaten habe der gemeinnützige Verein etwa 1000 Euro in neue Tontechnik, Lichtanlage und Bühnenbeleuchtung investiert. Trotz allem ist die Zukunft des Glauchauer Lichtspielhaus derzeit noch ungewiss. "Wir wissen nicht, was der Vermieter mit der Immobilie vorhat. Wir haben viel Arbeit und die Energie in den Ausbau des Clubkinos gesteckt und hoffen, dass wir weitermachen können." (stsu)

David Brückner (31), aus Glauchau stammender Filmregisseur, hat für seinen neuen Horrorfilm einen Komponisten gefunden. Florian Linckus wird die Musik zum Horrorschocker "Rapunzels Fluch" liefern. Der Kinofilm soll dieses Jahr noch Weltpremiere haben. "Ich freue mich nun sehr, mit Florian zusammenzuarbeiten, da wir uns schon jahrelang kennen und immer mal was zusammen umsetzen wollten", kommentiert David Brückner die Sache auf seiner Facebook-Seite im Internet. Florian Linckus stammt aus Brandenburg und hat schon für etliche Filme die Musik geschrieben. Im August letztes drehte die Crew um Brückner mehrere Tage lang in der Region. Szenen entstanden unter anderen im Waldenburger Naturalienkabinett, im Schloss Hinterglauchau und am Bismarckturm. (sto) Judith Spießer (38), Sopranistin aus München, ist am heutigen Samstagabend zum Neujahrskonzert in der Meeraner Stadthalle zu erleben. Gemeinsam mit dem Tenor Daniel Pataky und der Vogtland Philharmonie tritt sie ab 17 Uhr auf. Judith Spießer ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth. 2009 gab sie ihr Debüt als "Königin der Nacht" in Qatar in der "Zauberflöte". Seither gastierte sie an renommierten Opernhäusern wie in Gelsenkirchen, im Pfalztheater Kaiserslautern und bei den Burgfestspielen Passau. Unter Leitung des Intendanten der Vogtland Philharmonie, Generalmusikdirektor Stefan Fraas, der mit humorvollen Moderationen auch durch das Programm führen wird, erleben die Besucher Ausschnitte bekannter Opern, Operetten und Musicals. Karten gibt es noch an der Abendkasse, teilt die Stadt Meerane mit. (sto)

Robert Winkler (36), Vorsitzender des Oberlungwitzer Feuerwehrvereins, hat heute genau wie seine Mitstreiter wieder viel zu tun. Das Weihnachtsbaumverbrennen, das eine Idee des Feuerwehrvereins ist und zum vierten Mal stattfindet, soll wieder erfolgreich über die Bühne gehen. Was der Verein mit den Erlösen aus dem Glühwein- und Bratwurstverkauf bei seinen Veranstaltungen macht, können sich die Besucher heute auch gleich vor Ort anschauen. "Wir bauen das Einsatzzelt der Feuerwehr auf, das der Verein gekauft hat", kündigt Winkler an. Laut Winkler gibt es auch dank der Einnahmen beim Weihnachtsmarkt weitere Ideen für sinnvolle Anschaffungen. Beginn ist heute, 15.45 Uhr mit einem Fackelumzug, der oberhalb des Festplatzes an der Abteisiedlung beginnt. Nach der kleinen Runde soll etwa 16 Uhr das Feuer entzündet werden, für das die Kameraden der Feuerwehr gestern fleißig Bäume eingesammelt haben. (mpf)

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