Kita "Buratino": Kinder freuen sich über bunten Baufortschritt

Für die Generalsanierung des Meeraner Gebäudes sind weitere Aufträge an Firmen vergeben worden. Das letzte Wort haben aber die Stadträte.

Meerane.

Die Sanierung der Meeraner Kita "Buratino" an der Oststraße geht in die nächste Runde. Nun soll der linke Teil des Gebäudes, in dem Kinderkrippe und Kindergarten untergebracht sind, auf Vordermann gebracht werden. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses haben dafür am Dienstagabend weitere Aufträge an Unternehmen vergeben. So soll der ortsansässige Betrieb Bachmann Wärmetechnik den Heizungs- und Sanitärbau (rund 157.000 Euro) übernehmen. Die Remser Tischlerei Müller soll sich um die Erneuerung der Fenster und Türen (rund 69.000 Euro) kümmern. Beide Aufträge, die noch während der öffentlichen Sitzung des Stadtrates bestätigt werden müssen, erfolgen nach Darstellung von Bauamtsmitarbeiterin Kerstin Götze innerhalb der "energetischen Sanierung".

Inzwischen ist an der Giebelseite das Baugerüst gefallen. "Dieser Teil der Fassade sieht schon sehr schön aus", freut sich Kita-Chefin Bianca Schmidt, die mit ihrem Team derzeit 105 Mädchen und Jungen betreut. Die Baufirmen würden sich an die Absprachen halten, denn die Kita-Sanierung erfolgt bei laufendem Betrieb. "Da ich bei den regelmäßigen Baubesprechungen dabei bin, können etwaige Probleme an Ort und Stelle geklärt werden", so Schmidt. "Bis jetzt hat aber alles gut funktioniert."

Das soll auch so bleiben. Immerhin geben sich die Bauarbeiter in dem Kita-Gebäudes noch bis 2021 die Klinke in die Hand. Gesamtkosten: 1,5 Millionen Euro. 90 Prozent der Mittel kommen aus dem Bund-Land-Programm "Soziale Integration im Quartier", sagt die Kämmerin Kerstin Eis. So verschlingt der nunmehr beginnende zweite Bauabschnitt in der kommunalen Einrichtung rund 508.000 Euro. Bauamtsmitarbeiterin Götze zufolge gibt es einen "detaillierten Ablaufplan". So werde zwischen April und Juni gearbeitet, danach zwischen Juli und Oktober. 2021 geht es im rechten Teil der Einrichtung weiter, in dem sich der Hort befindet. Dazu kommt die weitere Erneuerung der Fassade.

Ob sich dann noch diese Kita in der Trägerschaft der Volkssolidarität befindet, ist fraglich. Denn der Vertrag zwischen der Stadt Meerane und dem jetzigen Träger läuft Ende Juni aus - nach 25 Jahren. Auch die Volkssolidarität hat sich an der Ausschreibung der Kommune beteiligt. In dem Zusammenhang hatte die Kita-Leiterin und ihr Team mehrfach eine Mitspracherecht angemahnt. "Wir wollen lediglich, dass unsere Wünsche respektiert werden", so Schmidt. Wenn es zu einem Trägerwechsel kommt, müsse dringend über das Konzept des Hauses gesprochen werden. Das letzte Wort hat jedoch der Stadtrat, der die Entscheidung zum Träger fällt. Unterdessen hat es ein Treffen mit fünf Stadträten gegeben, bestätigte die Kita-Leiterin. So sei nicht nur über die Betreuung, sondern auch über die Befindlichkeiten der 15 Beschäftigten gesprochen worden.

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