Küchenbrand hält Feuerwehr in Atem

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Die Leitstelle hat ein Großaufgebot der Retter an das Forsthaus in Glauchau geschickt. Das hängt mit dem Anfahrtsweg zusammen.

Glauchau.

Ein Küchenbrand hat am frühen Mittwochnachmittag für einen Großeinsatz der Feuerwehr in Glauchau gesorgt. In einem Wohnhaus, welches sich neben dem Forsthaus am Rümpfwald befindet, kämpften die Retter mit Atemschutztechnik gegen Flammen und Rauch. "Die beiden Bewohner, die sich im Gebäude aufgehalten hatten, konnten sich schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten. Sie wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt", sagt Einsatzleiter Sebastian Frank von der Feuerwehr.

Die Floriansjünger wurden um 13.52 Uhr alarmiert. Anschließend waren Martinshorn und Sirenengeheul an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet zu hören. Der Grund: Wenn ein Brand im Forsthaus-Umfeld gemeldet wird, schickt die Leitstelle neben der Stadtteilfeuerwehr aus der Oberstadt auch die Ortsfeuerwehren Wernsdorf und Niederlungwitz zur Einsatzstelle. Damit legen die Fahrzeuge aus verschiedenen Richtungen den vergleichsweise langen Anfahrtsweg zurück. "Zudem bringen wir damit ausreichend Schläuche an die Einsatzstelle, um eine stabile Wasserversorgung aufbauen zu können", sagt Frank.

Das war beim Küchenbrand am Mittwochnachmittag nicht erforderlich. "Wir konnten das Feuer, das neben der Küche noch auf einen weiteren Raum übergegriffen hatte, schnell unter Kontrolle bringen", sagt Sebastian Frank, der auch nach den eigentlichen Löscharbeiten noch Einsatzkräfte mit schwerer Atemschutztechnik in das Wohnhaus schickte. Sie suchten nach möglichen Glutnestern und mussten dafür unter anderem einen Teil der Holzvertäfelung im Gebäude entfernen.

Neben der Feuerwehr waren auch Polizei und Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe gab es von der Pressestelle der Polizei am Mittwochnachmittag noch nicht. "Die Untersuchungen der Brandursachenermittler dauern noch an", sagt Polizeisprecherin Ulrike Heinrich.

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