Lego-Steine sorgen für Vorfreude auf Start in der Bundesliga

Glauchau im Mini-Format: In der neuen Ausstellung gibt es unter anderem das Kanupolo-Spielfeld am Stausee und eine Leinwand im Schlosshof zu sehen.

Glauchau.

Aus kleinen Steinen ist eine imposante Ausstellung entstanden: Im Spielzeugland in Glauchau wird zum 16. Mal eine Weihnachtsausstellung gezeigt. Dafür wurden mehr als eine Million Lego-Steine zusammengesetzt. Die Modelle werden auf einer Ausstellungsfläche von rund 70 Quadratmetern gezeigt. Die Besucher dürfen sich auf einige neue Hingucker freuen.

Kanupolo-Anlage: Die Mannschaft vom KSV Glauchau spielt im nächsten Jahr in der Bundesliga. Dafür rühren nun auch die Macher der Lego-Ausstellung die Werbetrommel. Maik Schenker hat die Sportler in grünen und grauen Booten auf das Wasser geschickt. Auf einem Steg am Spielfeldrand steht der Schiedsrichter. Sogar die Tore wurden aus den kleinen Steinen gebaut. "Die Idee ist im Sommer beim Sachsenpokal-Turnier am Stausee entstanden", sagt Maik Schenker. Seine Schwiegertochter Annie hat ihn für die Sportart begeistert.


Schlosshof: Schon seit zwei Jahren können die Lego-Fans einen Blick in den Hof von Schloss Forderglauchau werfen. Mehr als 100.000 weiße und rote Steine stecken im Nachbau des Komplexes. Diesmal steht im Innenhof eine kleine Videoleinwand. Auf dem Bildschirm kann ein Teil der Aufnahmen von den Lego-Fans in einer Endlos-Schleife gezeigt werden. "Der Film hat eine Länge von rund 20 Metern", sagt Maik Schenker, der ansonsten auf die Präsentation von weiteren bekannten Gebäuden aus der Stadt Glauchau verzichtet. Diese sind in der Weihnachtsausstellung im Museum zu sehen.

Zugverkehr: Die Signale schalten auf Grün: U- und S-Bahnzüge werden über die teilweise bis zu vier parallel laufenden Gleise geschickt. Darauf rollen auch Loks aus der Baureihe 103. Mit der Planung und dem Bau beschäftigt sich Maik Schenker seit rund drei Jahren. "Eine Schwierigkeit war vor allem die Gestaltung des vorderen Lok-Bereichs", sagt der Lego-Experte. Die Züge rollen durch eine neu gestaltete Lego-Landschaft. Darin ist ein Nachbau des Kiezes in Berlin integriert. Die Modelle befinden sich auf zwei Etagen. Die Anlage präsentiert sich farbenfroher als in den letzten Jahren, was auf den Einsatz von Steinen der Lego-Friends-Marke zurückzuführen ist.

Braunkohlebagger: Matthias Weise hat bereits im Dezember 2015 einen riesigen Braunkohlebagger ausgestellt. In der aktuellen Ausstellung stößt er in neue Dimensionen vor. Der mit Förderbändern und Schaufeln ausgestattete Bagger besteht aus mehr als 40.000 Lego-Steinen. Er lässt das Modell, das im vorigen Jahr entstanden ist, wie einen Zwerg erscheinen.


Die Wunderwelt der kleinen Steine

Die Ausstellung ist im Spielzeugland an der Leipziger Straße in Glauchau zu sehen.

Die Türen stehen für Besucher bis zum 10. Dezember und zusätzlich am 17. Dezember offen. Die Schau kann an Wochentagen von 16 bis 18 Uhr, an Samstagen von 9 bis 18 Uhr und an Sonntagen von 14 bis 18 Uhr besucht werden. Kindergärten und Schulklassen haben Extra-Termine vereinbart. Mitmachaktionen und Preisrätsel sind vorgesehen. Kinder können zudem an einer neu gestalteten Lego-Clubanlage spielen.

Der Eintritt ist frei. (hof)

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