Minister besucht Kita

Sachsens Kultusminister sorgt sich um die Erzieherausbildung. In Glauchau bekam er einige Hinweise.

Glauchau/Meerane.

Wie ist es um die Ausbildung von Erziehern bestellt? Das war am Freitag eine zentrale Frage, über die der sächsische Kultusminister Christian Piwarz (CDU) mit Experten in Gespräch kam. Erste Station seines Besuches in der Region war die Kindertagesstätte Johannisstraße in Glauchau, die in Trägerschaft des DRK Kreisverbandes Glauchau ist. Kita-Leiterin Katja Wienhold schilderte ihre Erfahrungen und die einiger Kolleginnen: Nicht jeder sei für den Erzieherberuf geeignet. Die momentane fünfjährige Ausbildung brauche einen größeren Praxisbezug, ideal wäre ein duales System, das Praxis und Theorie miteinander verbindet. Es gebe einige, die viel zu spät merken, dass der Erzieherberuf mit allen seinen Anforderungen nichts für sie sei.

Ein Problem, räumte Minister Piwarz ein. Er kam auf Einladung der Glauchauer Landtagsabgeordneten Ines Springer (CDU) in die Region. "Wir wollen vor Ort wissen, wo die Probleme in der Erzieherausbildung liegen, und wie man sie lösen kann", sagte Christian Piwarz.

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In Meerane kam der Minister mit Lehrern und Schülern des Berufsschulzentrums ins Gespräch. Dort werden die Fachoberschule, Berufsfachschule und Fachschule für Sozialpädagogik angeboten.

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