Plaudern über die Vergangenheit bei Kaffee und Kuchen

Das Museum verfügt über eine große historische Fotosammlung. Um die Geschichten, die hinter den Bildern stecken, geht es bei einer Veranstaltung, zu dem im März erstmals eingeladen wird.

Glauchau.

Wer weiß schon noch, wo früher das mittlere Stadttor in Glauchau stand? Und: Warum hieß es eigentlich Buttermilchturm? Warum haben früher so viele Leute auf dem Glauchauer Bahnhof gearbeitet? Welche Geschäfte gab es am Chemnitzer Platz? Um diese und viele weitere Fragen wird es beim ersten Museumskaffee am 14. März im Weißen Gewölbe im Schloss Forderglauchau gehen, zu dem das Team von Museum und Kunstsammlungen aus dem hinteren Teil des Schlösserkomplexes Senioren und Geschichtsinteressierte einlädt.

Museumschefin Wiebke Glöckner freut sich schon sehr auf die Veranstaltung und will sogar extra selbst einen Kuchen dafür backen. "Wir haben eine große Sammlung historischer Fotos in unserer Einrichtung. Aber die Geschichten, die hinter den Fotos stecken, kennen wir oft nicht", sagt sie. "Deshalb ist es uns wichtig, mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen, oder mit Menschen, die von ihren Eltern und Großeltern noch alte Geschichten erzählt bekommen haben."

Die Diplom-Museologin ist schon gespannt, wie die neue Offerte von Glauchauern oder Menschen, die früher hier gelebt und gearbeitet haben, angenommen wird. "Es gibt zwar einen kleinen Vortrag als Einstieg zu der Veranstaltung, aber vorrangig geht es uns um eine lockere Plauderei bei Kaffee und Kuchen. Gerade die ältere Generation hat ein großes Wissen über die Stadt. Das darf nicht verloren gehen", sagt Wiebke Glöckner und berichtet, dass neben ihr auch Museumsmitarbeiter Robby Joachim Götze bei der ersten Veranstaltung mit dabei sein wird.

Zu den Seniorentagen im Mai findet eine weitere solche Veranstaltung statt, blickt die Museumsleiterin voraus. Auch für November ist eine geplant. "Voraussetzung ist natürlich, dass sich Leute finden, die sich dafür interessieren, wie es in der Stadt vor 50, 60, 70 oder noch mehr Jahren ausgesehen hat und welche Menschen damals hier lebten und arbeiteten", sagt Wiebke Glöckner. Sie berichtet, dass man sich für das Weiße Gewölbe nicht nur deshalb entschieden hat, weil es selbst ein historischer Ort ist, sondern auch, weil es dort einen barrierefreien Zugang gibt.

Das Museumskaffee findet am 14. März um 14.30 Uhr im Weißen Gewölbe im Schloss Forderglauchau statt. Eintritt: 4 Euro (inklusive Kaffee und Kuchen)

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