Stadt widmet Paul Geipel eine Ausstellung

Im Schloss Hinterglauchau steht ab Samstag der Mediziner und Kunstsammler Paul Geipel im Mittelpunkt. Dessen 150. Geburtstag nimmt das Museum zum Anlass, dem Ehrenbürger Glauchaus eine Sonderausstellung zu widmen. Die Geipelsche Sammlung ist laut Wiebke Glöckner, Leiterin des Museum (l.), die einzige noch existierende bürgerliche Sammlung, die in Dresden um 1900 angelegt wurde und in ihrer Vielfalt erhalten geblieben ist. "Wir haben Stiche der Altmeister Dürer und Rembrandt. Das sind Exponate, die sonst nur in großen Häusern zu sehen sind", sagt Glöckner. Sie und Robby Joachim Götze, Museologe im Schloss (r.), gehen davon aus, dass die Sonderschau auch überregional große Anziehungskraft auf Kunstfreunde ausüben wird. Eigens für die Schau hat Glöckner eine Bronzefigur, die Geipel zeigt, aus dem Museum der bildenden Künste in Leipzig abgeholt. Die Ausstellung wird am Samstag eröffnet. (sust)

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