Vereinsheim erstrahlt in neuem Glanz

Der Treffpunkt auf dem Sportplatz in Niederlungwitz hat eine Frischekur erhalten. Auch der neue Chef packte mit an.

Niederlungwitz.

Die Kicker des SV Lok Glauchau/Niederlungwitz haben in der Winterpause das Sporttrikot gegen die Arbeitsklamotten getauscht. Sie kümmerten sich in den vergangenen Wochen um die Sanierung des Vereinsheimes. Im Treffpunkt mussten Elektroleitungen und Wandverkleidungen erneuert werden. Zudem machten sich Malerarbeiten erforderlich. Die Helfer befestigten auch - als besonderen Hingucker - ein Lok-Logo.

"Die letzte größere Renovierung lag zwölf Jahre zurück", sagt Fußball-Abteilungsleiter Mario Medicke. Der 40-Jährige findet lobende Worte für die Unterstützung, die es bei den Arbeitseinsätzen vor allem aus der Seniorenmannschaft gab. Dabei seien rund 250 Arbeitsstunden zusammengekommen. "Wir haben aus jedem Gewerk mindestens einen Fachmann im Verein. Dadurch war die Realisierung in Eigenleistung möglich", sagt Medicke, der die Kosten erst beziffern kann, wenn alle Rechnungen für das Material vorliegen. Die Türen des Vereinsheimes, in dem es Getränke und kleine Speisen gibt, öffnen für Besucher sich in der Rückrunde wieder bei Heimspielen auf dem Sportplatz.

Der Zusammenhalt unter den rund 200 Mitgliedern war ein Grund, weshalb Mario Medicke im Herbst 2019 die Aufgabe als Fußball-Abteilungsleiter übernahm. "Ich hänge einfach an dem Verein", sagt Medicke, der im Lok-Nachwuchs das Fußball-ABC gelernt hat. Später spielte er für zwei andere Vereine aus Glauchau - beim SV Fortschritt und beim SV Empor. Die eigene Kicker-Karriere musste der Familienvater nach Knieverletzungen früh beenden. Deshalb wechselte er auf die Trainerbank, betreut nun die D-Junioren. Welche Rolle spielt der Dorfverein im Fußball-Geschäft von Glauchau? "Durch unsere Arbeit im Nachwuchsbereich sind wir ein wichtiger Bestandteil im Glauchauer Fußball und wollen mit unserer Männermannschaft langfristig wieder in die Kreisoberliga aufsteigen", sagt Medicke. Die Räumlichkeiten, um weitere Erfolge feiern zu können, haben der Abteilungsleiter und seine Mitstreiter schon einmal herausgeputzt.


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