Wahlhelfer: Satzung regelt Bezahlung

Stadt Meerane schafft Erfrischungsgeld ab

Meerane.

Eine Entschädigungssatzung löst das sogenannte Erfrischungsgeld von bisher 25 Euro für die Wahlhelfer in der Stadt Meerane ab. Darauf haben sich die Stadträte während der jüngsten öffentlichen Sitzung am Dienstagabend geeinigt.

Demnach erhalten die Mitglieder, der Stellvertreter, Schriftführer und die Hilfskräfte des Wahlausschusses ein Sitzungsgeld in Höhe von 20 Euro - bis zu einer Stunde Länge. Für jede weitere angefangene Stunde werden nach Darstellung von Rathauschef Lothar Ungerer (parteilos) 10 Euro gezahlt. Das Sitzungsgeld sei jedoch auf einen Tageshöchstsatz von 60 Euro begrenzt. Ehrenamtlich Tätige in Wahl- und Briefwahl- sowie Abstimmungs- und Briefabstimmungsvorständen sollen künftig eine Entschädigung für den Wahltag von 40 Euro (Vorsteher), 35 Euro (Stellvertreter und Schriftführer) sowie 30 Euro (Beisitzer) erhalten. Und Mitglieder der Wahlvorstände, die außerhalb des eigenen Wahlbezirks tätig werden, können die damit verbundenen Fahrtkosten mit dem eigenen Pkw abrechnen. Laut Satzung gibt's eine sogenannte Wegstreckenentschädigung von 30 Cent pro Kilometer.

Ungerer stellte in dem Zusammenhang nochmals klar, dass ein Wahlerfolg auch von den Wahlhelfern abhängig ist. Denn, und das betonte der Rathauschef, leisten die Wahlhelfer "einen Dienst an der Demokratie".jwa

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