Kanoniere lassen es krachen

Auch in Lichtenstein gibt es die Nacht der Schlösser

Lichtenstein.

Zum 18. Mal können Besucher eine Zeitreise in die Epoche der Schlösser und Prinzessinnen, der Ritter und Knechte unternehmen. Am 25. August lassen die neuen Schlossherren zur "Nacht der Schlösser" wieder hinter die historischen Burgmauern schauen.

Auch am Schloss Lichtenstein geht an dem Tag die Post ab. Das Schloss selbst ist derzeit allerdings eine große Baustelle. Deshalb gibt es dort lediglich Führungen durch die Unterwelt, also die Ganganlage mit dem Hungerturm und der Folterkammer. Doch schon ab 14 Uhr gibt es vielfältige Angebote für Kinder mit Spiel und Spaß. Spiele aus der Zeit des Mittelalters locken zum Ausprobieren und Mitspielen. Die Kinder können basteln oder einem Märchenerzähler lauschen. Es wird erklärt, was Prinzessinnen und Ritter wissen müssen, wie man eine Burg belagert, was ein Knappe können muss und was der Ritterschlag ist. 18.30 Uhr laden die Männer von der 1. Lichtensteiner Kanonierkompanie ihre Kanone und lassen es ordentlich krachen. Nach dem unüberhörbaren Artilleriefeuer wird es ein wenig leiser, dann gibt es Musik von Steve Polifka aus Oelsnitz auf die Ohren. 20 Uhr können sich Kinder und Eltern dem Burghauptmann zu einem Lampionumzug anschließen. Für 21.30Uhr steht die Feuer- und Schlangenshow Robaria im Programm. Dass für Speis und Trank am Schloss gesorgt ist, muss eigentlich nicht gesagt werden. Das setzen alle voraus, die den Hügel erklimmen. (hpk)

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