Kritik an Querdenker-Autokorsos: "Hinter den Todeszahlen stehen Menschen"

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Maxi Himmler und Kitty Liebold, deren Väter an Corona gestorben sind, über Autokorsos und Corona-Proteste

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1313 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 16
    15
    Nofretete
    13.02.2021

    @censor.....sie schreiben mir aus dem Herzen...

  • 23
    32
    censor
    13.02.2021

    Jeder Tod ist ein Anlass zu trauern. Aber wir sollten die Maßhaltigkeit bewahren, nicht eine einzige Todesursache in den Dauerfokus zu rücken und dafür andere in die Bedeutungslosigkeit zu drängen.

    Nicht "nur" das Virus fordert Menschenleben, sondern auch die Maßnahmen. Wie mögen sich die Hinterbliebenen derer fühlen, die sich aus Angst vor Ansteckung nicht zum Arzt trauten, einem Herzinfarkt oder Schlaganfall erlagen? Oder die Krebspatienten, deren Therapie verschoben wurde? Die vielen alten Menschen, die sich in der Isolation aufgegeben hatten und nicht mehr leben wollten? Suizide?

    Die einen sterben durch das Virus, die anderen an den Maßnahmen.
    Insofern halte ich Artikel wie den obigen, mit dem Stimmung gegen Maßnahmenkritiker gemacht wird, für kontraproduktiv.
    Das ist das letzte, was unsere angezählte Gesellschaft noch braucht.

    Warum fragte man noch nie einen Coronakritiker, warum er demonstriert?
    Es wird immer nur über sie hergezogen. Audiatur et altera pars!

  • 17
    35
    KTreppil
    13.02.2021

    Erstmal, ich kann den Verlust der beiden Frauen nachvollziehen, dazu gibt es keine Frage oder gar Diskussion. Ich glaube aber auch, dass den größten Teil der sog. Querdenker der Tod von Mitmenschen ebenfalls NICHT egal ist. Sie protestieren gegen viele Auflagen und Regeln und wegen der teilweise immer sinnloser werdenden Regeln, kann man das langsam ebenso nachvollziehen.
    Warum muss hier, auch auf Kosten von Corona Opfern so derart moralisiert werden? Seit Beginn Lockdown im November bis jetzt kam es in der näheren Umgebung meines Heimatortes zu 3 tragischen Selbstmorden, die Umstände von 2 davon waren in Zusammenhang mit Corona zu sehen, bei dem 3.Fall werden Depressionen vermutet, die auch durch derzeitige Verhältnisse verschlimmert werden können. Würde die FP auch berichten, wenn Angehörige darauf aufmerksam machen würden?

  • 26
    21
    ChWtr
    13.02.2021

    @nnamhelyor: an Empathielosigkeit nicht zu überbieten.

    Haben Sie den obigen Artikel überhaupt zur Kenntnis genommen?
    Gelesen haben Sie ihn jedenfalls nicht.

    Ihre Rot/Grüne Sympathieverteilung spricht Bände - aber Wurscht!

    P.S.
    Jetzt geht's aber los mit Lungenentzündung (Covid...), Herzinfakt, Hepatitis (A/B/C), Krebs und Steinbock, ganz "allgemeine" Altersschwäche... - was bitte noch?

    Ist sicher noch nicht alles - und Empathielosigkeit, wohin man schaut!
    Gott sei Dank gibt es auch die ANDEREN.

    Da bekommt man Appetitlosigkeit, wenn man das liest.

  • 18
    41
    ernstel1973
    13.02.2021

    Mal von den Querschwurblern ganz abgesehen... Infektionskrankheiten sind Krankheiten und Todesursache wie alles andere auch. Problematisch ist, wenn sich ein spezieller Virus herausgepuzzelt und medial als hochgradig gefährlich eingestuft wird und die "Psychologie der Angst" minütlich durch jede Zeile der Tageszeitungen getrieben wird. Bei einer 2%igen "an-mit"-Todesrate...

    Das Engagement in allen Ehren, aber was passiert, wenn wir es mit Ebola, Cholera mit Todesraten bis zu 30% zu tun bekommen - die Lebensgeschichten von einem Drittel unserer Familie verfilmen?

    Wir steigen ganz selbstverständlich jeden Tag ins Auto, bei ca. 6000 Unfällen am Tag...dieses Risiko nehmen wir als gegeben hin ...und warum? Weil diese Risiken ab Geburt dazu gehören und das Leben nicht nur aus bunten Blumenwiesen besteht. Bei mir haben sich innerhalb einer kurzen Zeitspanne drei Wegbegleiter aus dem Leben verabschiedet, mit 39, 45 und 46 - 'an' Herzinfarkt, Hepatitis und Krebs.

  • 25
    42
    nnamhelyor
    13.02.2021

    Würden diese 2 Frauen ihren Verlust auch in die Öffentlichkeit tragen wenn dieser durch Lungenentzündung, Herzinfarkt o.ä. bedingt wäre? Würden die "Querdenker" ihren Autokorso oder andere Maßnahmen wegen dieser Todesursachen abhalten?

  • 89
    12
    Inke
    13.02.2021

    Diese Schicksale machen sehr, sehr nachdenklich. Umso mehr Respekt gilt diesen zwei jungen Frauen, da sie ohne Hass ihren stillen Protest so mutig äußern und den Opfern ein Gesicht geben. Herzliches Beileid und weiterhin viel Kraft! Respekt gilt aber auch denen, die es trotz allem schaffen, ihre Kritik an manchen politischen Entscheidungen sachlich und nachvollziehbar zu äußern, vor allem wenn es um ihre eigene Existenz geht. Zu verabscheuen ist das Verhalten der genannten Autofahrer, die belächeln, hupen oder sogar noch bedrängen. Das hat nichts mehr mit Meinungsfreiheit oder "Querdenken" zu tun. Das ist menschenverachtend und unglaublich empathielos. So traurig. Aber es sind wie so oft die leeren Fässer, die am lautesten poltern.

  • 82
    23
    zegrep
    13.02.2021

    Querdenken ist erlaubt!

    Eine Demokratie muss andere Meinungen aushalten. Sie sind wichtig, damit wir nicht blind in die falsche Richtung laufen. Um die Mitte zu finden müssen wir die Ränder kennen.

    Wir sollten nur darauf achten wie diese Meinungen geäußert werden, Populismus und Rechtsbrüche sind nicht akzeptabel.

  • 101
    41
    HEIMAT2021
    13.02.2021

    Querdenker - der Name sagt alles, unsere Gesellschaft braucht aber Mitdenker !

  • 20
    63
    OlafF
    13.02.2021

    Die zwei Schicksale der Töchter und Väter berühren zutiefst, geben sie doch den 100.000 Menschen, welche jährlich in D an akuten respiratorischen Erkrankungen sterben ein Gesicht. Offensichtlich geben sie nicht die Schuld daran an andere weiter, welche die Vorgehensweise des Estiblishments kritisieren und gegen diese protestieren. Es wäre natürlich leichter die Schuld und Verantwortung, an dem persönlichen Schicksal auf die "Protestler" abzuwälzen. Sie zeigen jedoch, dass verstorbene Menschen weder "Diagnosen noch Zahlenreihen sind", sondern persönliche Schicksale. Die Annahme, dass den vielen Menschen, welche von der üblichen Konfirmität abweichen das Schicksal der Betroffenen nicht interessiert, passt zwar gut in das vorgegebene Schema, muss jedoch nicht mit der Wahrheit übereinstimmen. Es wäre jedoch recht gut mit dem allgemeine Bild von Nachrichten über diverse Dissidenten kompatibel. Und es nützt denjenigen, welchen den Widerstand verhindern wollen.

  • 132
    24
    ChWtr
    13.02.2021

    Macht betroffen, mich zumindest und wünsche Maxi, Kitty und ihren Angehörigen viel Kraft und Mut, den ihr beide bereits bewiesen habt - auch heute wieder.

    Es ist wichtig, für euch - aber auch für andere, diese (andere) Stimme / Haltung dem Korso und der "Diiktur" entgegenzusetzen.

    Danke dafür - in Gedanken bin ich bei euch und euren stillen Protest.

    Eine vermeintliche "Minderheit" vs. vermeintliche "Mehrheit" (...)

  • 120
    42
    Vogtlander3110
    13.02.2021

    Danke für diesen sehr wichtigen Beitrag, von denen es viel zu wenige gibt. Die Gestorbenen und deren Angehörige werden leider immer nur mit der Nennung von Todeszahlen abgehandelt und dann in der öffentlichen Disskussion vergessen. Die Corona-Gefahren-Leugner bekommen dagegen die volle mediale Aufmerksamkeit.
    Wie verschoben ist eigentlich die gesellschaftliche und menschliche Anteilnahme?
    Was wäre los, wenn nicht die Corona-Viren tausende Todesopfer verursachen würden, sondern versteckt agierende Terrorgruppen die selben Menschen umbringen würden? Würden wir dann auch sagen, "die waren ja schon alt oder vorerkrankt"? Und würden dann die Einschränkungen im öffentlichen Leben und in der individuellen Freiheit auch als Diktatur bezeichnet? Ich glaube nicht.

  • 47
    146
    fpleser
    13.02.2021

    wurden auch Leute aus dem Korso nach iren Gründen gefragt?
    Nein, denn das passt ja nicht in die unterwürfige Berichterstattung.
    Viele haben inzwischen auch die Hofnung verloren, die von der Politig jeden Tag gebetsmühlenartig verbreitet wird aber aus tausend Gründen versagt.