Waldenburg investiert in Stadtsanierung

Einnahmen aus Einkommenssteuer mehr als doppelt so hoch wie die Gewerbesteuereinkünfte

Waldenburg.

Der Stadtrat von Waldenburg hat auf seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit den Haushaltsplan für 2020 beschlossen. Von den 15 anwesenden Räten stimmten 13 für das Zahlenwerk.

Der Finanzplan für das kommende Jahr sieht demnach Einnahmen in Höhe von 7,22 Millionen Euro vor. Größter Posten ist dabei die Einkommensteuer. Geplant sind hier 1,25 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2019 betrug sie 1,14 Millionen. Die Erträge durch die Gewerbesteuer sind dagegen wesentlich geringer. "Wir verfügen über kein Gewerbegebiet, bei uns sind vorwiegend Kleinunternehmer angesiedelt", sagt Kämmerin Ute Warmuth. Für das kommende Jahr plant Waldenburg mit 450.000 Euro Gewerbesteuer. Im Vorjahr waren es 400.000 Euro. Ausgeben wird die Stadt im kommenden Jahr laut dem beschlossenen Haushaltsplan 7,22 Millionen Euro. Damit hat die Stadt eine geringfügige Differenz von etwa 3000 Euro. Warmuth: "Im Ergebnishaushalt sind außerdem die Personalkosten enthalten. Der Haushalt ist genehmigungsfähig." Die Ausgaben an Investitionstätigkeiten betragen 904.000 Euro. Laut der Kämmerin ist die Stadtsanierung die größte Investition. Zudem benötige der Bauhof neue Fahrzeuge. Dafür sind 55.000 Euro geplant. Außerdem sind Anschaffungen für die Feuerwehr geplant. Seit diesem Jahr befindet sich auch das Freibad und die Sauna in Trägerschaft der Stadt. Im Regelfall handelt es sich dabei um ein Zuschussgeschäft. Auch das müsse berücksichtigt werden. (sust)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...