16 Teams testen ihre Zielsicherheit

Beim traditionellen Silvesterschießen des Schützenvereins Niederalbertsdorf blieben auf den Siegerplätzen die "Leute vom Fach" unter sich. Für die Neuen zählte der olympische Gedanke.

Niederalbertsdorf.

Das Jahr 2019 war für Matthias Baraniak und seine Mitstreiter aus dem Niederalbertsdorfer Verein "ein sehr schönes Schützenjahr". Den Schlusspunkt setzte am Freitagabend im Schützenhaus das traditionelle Silvesterschießen, an dem sich immerhin 16 Vereine aus der gesamten Region beteiligten. Neben den befreundeten Schützen beispielsweise aus Fraureuth, Lauenhain, Langenhessen und Seelingstädt testeten unter anderem auch die Feuerwehrleute und die Angler aus Niederalbertsdorf und die Narren vom Werdauer Faschingsclub ihre Zielgenauigkeit.

Zum ersten Mal mit dabei waren Turner des TSV Germania 1865 Werdau, für die allerdings nur der olympische Gedanke zählte. "Wir haben einen Freund, der im Schützenverein Lauterbach schießt. Der hat uns die Sache schmackhaft gemacht", sagte Jörg Schröder, bevor er das Kleinkalibergewehr anlegte und seine fünf Wertungsschüsse in Richtung Zielscheibe abgab. Das siebenköpfige Germania-Team hatte gegen die organisierten Schützen keine Chance, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.

"Mit dem Silvesterschießen wollen wir gemeinsam mit den anderen Vereinen vor allem einen geselligen Jahresabschluss haben", sagte Schützenvereinschef Matthias Baraniak. Wohl nicht nur für ihn waren das Armbrustschießen im Frühjahr, die Ausfahrten nach Prag und nach Suhl, das Oktoberfest und natürlich das eigene Schützenfest die Höhepunkte des zu Ende gehenden Jahres. "Unser Programm für 2020 steht auch schon so gut wie fest, wobei sich lediglich der eine oder andere Termin noch zeitlich etwas ändern kann", erklärte Matthias Baraniak. Das Schützenfest am letzten Augustwochenende wird das allerdings nicht betreffen, zumal mit den Firebirds bereits die erste Band für das Feierwochenende gebucht worden ist.

Die Sieger des Silvesterschießens waren übrigens bei den Männern Ronny Friester vom Gastgeber, bei den Frauen Mandy Vohland vom Schützenverein Lauenhain und bei den Mannschaften der Schützenverein Niederalbertsdorf. Auf den vierBahnen nahmen insgesamt 106Frauen und Männer die Zielscheiben ins Visier, sodass Schützenmeister Gerth Buchwald alle Hände voll zu tun hatte. Unterstützt wurde er unter anderem von seiner Frau Monika und seinem Sohn Veit.

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