Achtklässler interviewen Eispiraten-Kapitän

André Schietzold hat am Freitag seine ehemalige Schule in Crimmitschau besucht. Die Mädchen und Jungen entlockten ihm eine Antwort zu seinen Zukunftsplänen.

Crimmitschau.

Lange Auswärtstouren bedeuten für André Schietzold, Kapitän des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau, einen selten gewordenen Luxus. "Auf den Rückfahrten kann ich einige Stunden ungestört im Bus schlafen. Das ist zuhause nicht immer möglich. Deshalb kann ich Auswärtsspielen im Vergleich zu Heimspielen momentan sogar etwas Positives abgewinnen", sagte der Papa von zwei kleinen Kindern am Freitagvormittag bei einem Besuch in der Sahnschule in Crimmitschau. Dort beantwortete André Schietzold die Fragen von 25 Schülern aus der achten Klasse. Die Mädchen und Jungen hatten sich im Rahmen des Projektes "Zeitung im Unterricht", welches als Hauptprojektpartner der Aktion im Unterricht vom Energieversorger Envia M unterstützt wird, auf das Interview mit dem Eispiraten-Kapitän vorbereitet. Sie verfolgten in den letzten Wochen aufmerksam die Berichterstattung über die Eispiraten Crimmitschau in der "Freien Presse", formulierten Fragen zur sportlichen Entwicklung des Teams und den persönlichen Zukunftsplänen des 32-jährigen Kapitäns.

"Ich bin gerade in einer Phase, wo es einige Überlegungen zur beruflichen Perspektive gibt", sagte André Schietzold. Sein Vertrag als Profi bei den Eispiraten Crimmitschau läuft noch bis zum Frühjahr 2021. Auch nach seiner aktiven Karriere strebt der gebürtige Werdauer eine Tätigkeit im Sport an. "Eishockey begleitet mich schon das ganze Leben. Ich habe vor zwei Jahren auch einen Trainerschein gemacht", verriet André Schietzold, der sich ganz besonders über die Frage nach den weiteren sportlichen Aktivitäten in den Sommermonaten freute. Dazu gehören unter anderem Golf, Tennis, Badminton und Fußball. Wenn es die Zeit zulässt, will der Eishockey-Profi einige Übungseinheiten mit dem Fußball-Landesklassenteam des Meeraner SV absolvieren. "Zudem müssen wir einen Trainingsplan, den unser Coach zusammengestellt hat, abarbeiten", sagte der Abwehrspieler, der früher selbst an der Sahnschule gelernt hat und am Freitagvormittag einige ehemalige Lehrer getroffen hat.

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