Ärger an der Dorfstraße

Die schmale Ernst-Ahnert-Straße in Gospersgrün wird derzeit gern als Umleitung genutzt. Vor allem Lkw machen Sorgen.

Gospersgrün.

Anwohner der Ernst-Ahnert-Straße im Fraureuther Ortsteil Gospersgrün sind genervt. Seit der Lückenschluss der Westtrasse S 289 zwischen Beiersdorf und Poststraße gebaut wird, nutzen viele Ortskundige die Dorfdurchfahrt, um der offiziellen Umleitung zu entgehen. Leider seien es oft Lkw-Fahrer, unter anderem auch aus Polen, Litauen oder Estland, die sich auf die schmale Straße verirren, weil ihr Navi sie so geleitet habe. Die Anwohner beobachten, wie die Bankette der Ahnertstraße zerfahren werden. Etliche Kraftfahrer seien zu schnell unterwegs, sodass eine Tempobegrenzung angebracht scheint.

Die Gemeinde Fraureuth verweist in der Angelegenheit auf das Landratsamt, das Träger dieser Straße in Gospersgrün ist. Dort hält man es für nicht vermeidbar, dass Verkehrsteilnehmer die Ernst-Ahnert-Straße als Abkürzung benutzen, obwohl sie nicht als Umleitung ausgeschildert ist. Deswegen Verkehrsbeschränkungen oder Verbote wie ein Tempolimit oder eine Tonnage-Begrenzung anzuordnen, sei nicht gerechtfertigt, sagte Landkreissprecherin Ilona Schilk. Innerhalb der Verkehrssicherungspflicht seien durch die Straßenmeisterei Werdau zur Sicherung des Bankettbereiches die Zeichen "Gefahrstelle" mit dem Zusatzzeichen "Seitenstreifen nicht befahrbar" sowie Leit- und Warnbaken aufgestellt worden. "Die Straßenwärter legen bei den wöchentlichen Kontrollfahrten verstärktes Augenmerk auf den Straßenzustand und werden, wenn erforderlich, weitere Sicherungsmaßnahmen ergreifen." Die Baumaßnahme endet voraussichtlich am 6. Dezember. Dann hätte sich das Problem erledigt. (rdl)

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