Basteleifer der Jugendfeuerwehr belohnt

Das Drachenfest hat die Lauterbacher und Gäste der Traditionsveranstaltung begeistert. Besonders die vier Pokalgewinner.

Lauterbach.

Bereits seit vielen Jahren zieht Ende Oktober das Lauterbacher Drachenfest, das vom Landlustverein organisiert wird, viele Gäste an. So auch am vergangenen Wochenende, als seit langem wieder mal optimale Bedingungen herrschten. Herrliches Wetter, reichlich Wind und zeitweise bis zu 40 Drachen am Lauterbacher Himmel. Ob gekaufte Exemplare oder selbst gebastelte Flugobjekte, den Gästen machte es Spaß, an der Veranstaltung teilzunehmen. Zumal ja auch Preise für den größten, den originellsten und den schönsten Eigenbaudrachen vergeben wurden.

Dies war in diesem Jahr auch Anreiz für die Mitglieder der Lauterbacher Jugendfeuerwehr, aktiv zu werden. Gemeinsam mit ihrem Jugendwart Thomas Wendler und Stephanie Zergiebel bastelten sie einen Drachen, den das Logo der Lauterbacher Jungendfeuerwehr ziert. "Das Design in die entsprechende Größe zu bringen war nicht ganz leicht", verriet Thomas Wendler. "Aber es hat mir ebenso viel Spaß bereitet wie den Kindern das Ausmalen." Dafür benötigten fünf Floriansjünger gut zwei Stunden. Doch bevor es soweit war, galt es erstmal, den Rahmen des zirka einen Meter hohen und 50 Zentimeter breiten Flugobjektes erst einmal aus dünnen Holzleisten zusammenzukleben. Danach wurde er mit Papier bespannt. Stephanie hatte den Stoff einer ausgedienten Übergardine zu einem Drachenschwanz umgenäht. Vor dem Großen Countdown am Sonnabend hatte man bereits mehrfach Flugtests unternommen und noch kleine Verbesserungen, das Einrichten der Waage und die Länge des Schwanzes, vorgenommen.

Das Flugobjekt der Floriansjünger bestand seinen Jungfernflug mit Bravour und wurde auch von vielen Gästen bewundert. Unter den Besuchern des Drachenfestes weilten auch die Senioren Brigitta und Joachim Pomper aus Glauchau. Sie hatten einen Leichtwinddrachen mitgebracht. Aufgefallen war ein besonders großes blaues Flugobjekt in Form einer Robbe, das der Neukirchner Andreas Napravnik neben einigen anderen Eigenbaumodellen mitgebracht hatte. "Rund 40 Quadratmeter Material sind in diesem Objekt verarbeitet", verriet Napravnik den neugierigen Gästen. Holm Bachmann aus Crimmitschau und Roland Borrmann aus Frankenhausen waren mit einem recht großen Eigenbau-Modell vertreten. Für Unterhaltung sorgte auch in diesem Jahr Andreas Tödtloff mit seinem Dudelsack. Seine urige Musik kam bei den Besuchern gut an. Gut angenommen wurde auch die Bastelstraße, an der Juliane und Heidi die Kinder bei Bastelarbeiten unterstützten. Gefragt waren ebenfalls die kleinen Geschenke, die von Bärbel und Hartmut an die Kinder verteilt wurden.

Mit Spannung erwarteten die Gäste die Prämierung der Flugobjekte. Das war keine leichte Aufgabe. Groß war die Freude bei Helene und Richard Märtig aus Chemnitz, die bei Uroma Rita in Lauterbach zu Besuch weilten. Die vierjährigen Zwillinge freuten sich über den Pokal für den schönsten Eigenbaudrachen. Die Trophäe für das größte Flugobjekt ging an Holm Bachmann aus Crimmitschau und Roland Borrmann aus Frankenhausen. Regelrecht aus dem Häuschen waren die Mitglieder der Lauterbacher Jugendfeuerwehr, denn ihr grell leuchtendes und zugleich fliegendes Logo wurde mit dem Pokal für den originellsten Drachen ausgezeichnet.

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